Bei Lenkhdraulik ist das wie bei den Bremsen. Da ist ordentlich Druck drauf. Rost an Leitung = platzen bei viel Druck. Deshalb sind rostige Bremsleitungen ja auch ein k.o.-Kriterium beim Tüv.
Beiträge von tsemmler
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Auch die Xenon-Scheinwerfer beim E46 sind nicht so das Gelbe vom Ei. Die Xenon unseres Insignia A sind um Welten besser. Da merkt man doch die vielen Jahre der technischen Weiterentwicklung. Ursache für schlechte Lichausbeute sind meistens 2 Dinge: angelaufene Linsen/Streuscheiben, und falsche Grundeinstellung der Scheinwerfer. Meine Xenon hatten zu Beginn eine Reichweite von vielleicht 15-20 m mit scharfer Hell-Dunkel-Grenze. Nach der Justierung waren sie nicht wieder zu erkennen. Gelegentlich funktioniert auch die Verstellmechanik an der Vorderachse (Xenon) nicht mehr richtig, und die Scheinwerfer liegen dann falsch. Und zu guter Letzt müssten bei Xenon sich die Scheinwerfer beim Einschalten der Zündung bewegen (rauf/runter). Ist das nicht der Fall liegt definitiv ein Defekt vor.
Meines Wissens müsste bei einer Nachrüstung von Xenon eine Scheinwerferwaschanlage und die automatische Höhenverstellung nachgerüstet werden. Das wäre in der Tat eine doch recht aufwendige Bastelei mit etlichen Neuteilen v.a. für die Waschanlage. Oder liege ich da falsch? Galt das nur bei neu zugelassenen Fahrzeugen mit Xenon ab Werk?
LG
Thomas
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Die beiden Endtöpfe waren damals neu, original-Alpina, wobei der Sound der Anlage deutlich präsenter war als bei der Serienanlage des 323i. Die alten Endtöpfe waren an den Rohren in denTopf durchgerostet. Einer ist bei der Probefahrt dort gebrochen, und der Topf hing nur noch am Gummi. Der Sound war aber gewaltig, hat sich wie ein Panzer angehört.
Bei der Vorführung zur Prüfung war der Prüfer so angetan von dem Auto, daß er aus Spaß schwarze Kreise auf dem Hof gemalt hat (mit nagelneuen Pirellis...grrrrrr) und mit soviel Schwung auf die Grube gefahren ist, daß er mir fast den Vorschalldämpfer am Abweiser der Grube abgerissen hätte. Ich hätte ihn..... können! -
OK, komme aus einer anderen Generation. Daß die Elektronik heute andere (simple) Möglichkeiten einer Tachoanpassung bietet nehme ich jetzt gerne zur Kenntnis. An sowas hatte ich nicht gedacht. Man lernt ja nie aus. Aber das mit der ABE und dem Geräuschverhalten, da muß ich doch ein wenig widersprechen. Kenne das aus eigener Erfahrung. Ich hatte damals bei meinem ersten Alpina (E21 C1 2..3) das kurze Differential aus dem 320er eingebaut. Da das Auto zuvor ein US-Kennzeichen hatte (habe es von einem US-Soldaten gekauft) musste ich es quasi aus den USA importieren, obwohl es Deutschland nie verlassen hatte, was neben einer Zollanmeldung einschließlich Einfuhrzoll usw. eine Vollabnahme mit allem drum und dran bedeutete. Dabei ist dem Prüfer das geänderte Differential aufgefallen und er hat die Zulassung verweigert. Erst nach Vorlage eines Geräuschgutachtens würde es weitergehen. Bei diesen Geräuschmessungen ist das Auto haarscharf am Limit vorbeigeschrammt. Kurze Übersetzung = höhere Drehzahlen in allen Gängen = bei Vorbeifahrt mit den definierten Geschwindigkeiten und Gängen = höhere Drehzahlen = höheres Geräusch. Die Zulassung habe ich dann bekommen. Bei diesem Auto hat sich das aber auch gelohnt. Der Motor hatte dann bei Topspeed rund 500 U/min mehr, ist auch insgesamt etwas schneller gelaufen (Werksangabe waren 206 km/h, ich habe dann etwa echte 215 geschafft, was schneller als ein damaliger 528i war). Tacho war angepasst (beim E21 eine simple Kunststoffwalze im Tacho mit anderer Übersetzung), wobei die Tachonadel bei Topspeed etwas über die letzte Ziffer (220) hinaus zeigte. Der Benzinverbrauch war trotzdem günstig, bei Geschwindigkeiten bis etwa 150 kam ich rund 1100 km weit (96-Liter Tank). Bereue es noch heute, daß ich das Auto wegen Familienzuwachs verkauft habe.
LG Thomas
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Bei den Übersetzungen (Getriebe und Differential) spielen bei den Herstellern viele Faktoren eine Rolle. Benzinverbrauch, Geräuschverhalten (Messverfahren bei den Typgenehmigungen), Leistungskurven der Motoren, etc. Bei einer geänderten Übersetzung kann es sein, daß das Auto seine ABE verliert, weil es die Geräuschgrenzwerte nicht mehr einhält. Außerdem muß dann ja auch noch die Tachoanzeige angepasst werden.....
Viel Aufwand und Umstand für relativ wenig Ergebnis.
LG Thomas
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Interessant, über was man sich alles ausführlich den Kopf zerbrechen kann. Meiner hat eine komplett schwarze Niere und ein silbernes Gitter im Stoßfänger. Habe aber nie darüber nachgedacht, ob da mal irgend was anderes war. Das Auto hatte ja auch 3 Vorbesitzer. Aber,.. jetzt wo Ihr es sagt, mir gefällt das mit der schwarzen Niere bei dem orientblauen Lack sogar.
Wichtiger bei der Suche nach einem Auto ist meiner Meinung nach aber der technische Zustand und das Thema Rost. Ausstattung und Details (Laufleistung, Anzahl Vorbesitzer, Scheckheft usw.) sollten da nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Gibt ja nicht mehr ganz so viele vernünftige Autos im Angebot. Wenn man dann nach dem Kauf was verändern will, kann man das ja jederzeit tun.
LG Thomas
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Nur als Info: Eine Bekannte aus dem BMW-Controlling sagte mir, daß der E39 das qualitativ beste Auto war, das BMW gebaut hat. Alles danach ist immer schlechter geworden. Kriterium hierfür waren Rückrufe, Garantieleistungen, Kulanzanträge und Reparaturkosten. Der E46 ist meiner Meinung nach vergleichbar (Ich habe ja beide Typen). Wenn was kaputt geht, ist es noch relativ einfach zu reparieren, an vieles kommt man ganz gut ran. Allerdings gehen die Ersatzteilpreise spürbar nach oben, da beide Modelle inzwischen in den Classic-Bereich kommen (der E39 ist da schon drin). Bei der Elektronik machen nur Originalteile (Sensoren) Sinn, da die ganzen Nachbauten meist nicht lange halten oder erst gar nicht richtig funktionieren. Bei meinem E46 hat jetzt der Ölniveausensor in der Ölwanne den Geist aufgegeben. Kostet mal eben Original über 170,-- Euro. Ist aber jetzt nicht so kritisch für die Funktion, da der Motor ja noch einen Ölpeilstab hat (wird bei jedem tanken kontrolliert). Bei neueren Modellen zickt immer mal wieder die Elektronik, ohne daß man herausfindet, was fehlt. Da steht das Auto auch schon mal umsonst ein paar Tage in der Werkstatt, wenn das Auto die Leistung zurücknimmt, zum Werkstattbesuch auffordert, die aber nichts findet und das Auto dann wieder fährt als wäre nichts gewesen. Das ist nichts für mich.
LG Thomas
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Noch ein paar Argumente:
Ich habe mich bewußt für die Limo (als Daily driver) entschieden, da ich es einfach komfortabler finde, die Rücksitze - in welcher Form auch immer - zu nutzen. Hatte mal einen E21 Alpina C1, der leider weichen musste als Nachwuchs kam. Das Gepfriemel und die Verrenkerei durch die Vordertüren und Klapplehnen mit Kind und Kindersitz war einfach nichts, v.a. für meine Frau. Und dank Zusatztank im Kofferraum hatte ich auch Platzprobleme mit Kinderwagen und Gepäck. Ich bereue aber noch heute, daß ich den Wagen 1990 wieder verkauft habe. Wenn man das Auto als Zweit- oder Saisonwagen oder höchstens zu zweit nutzt, ist natürlich auch ein Coupe oder Cabrio interessant. Die dürften wertstabiler sein als eine Limo. Und für mehr Platzbedarf kommt natürlich auch der Touring in Frage.
Limos sind i.d.R. häufiger und günstiger als Cabrios oder Coupes.
Je mehr Ausstattung (v.a. Elektronik), desto mehr kann auch kaputt gehen. Wer selber viel machen kann oder wen das nicht stört.... und.....Flexibilität bei der Wahl der Ausstattungen führt schneller zum Ziel.
Ein BMW hat für mich 6 Zylinder. Es ist einfach der geschmeidige Motorlauf und der Sound der da zählt. Da kommt kein 4-Zylinder hin, auch wenn die vielleicht sparsamer und weniger kostenintensiv bei Wartung, Reparaturen und Unterhalt sind.
Ein Fahrzeug mit nachvollziehbarer Wartungshistorie ist auch bei höherer Laufleistung besser als ein günstigeres Auto mit vielleicht weniger Kilometern aber nicht nachvollziehbarer Wartung. Die Überraschungen kommen dann meist hinterher.
Finger weg bei Autos, die deutliche Rostspuren zeigen. Angefressene Radläufe, Schweller, Türunterkanten, Heckklappen etc. machen keinen Spaß und sind nur mit größerem Aufwand wieder herzurichten. Der vielleicht günstigere Preis gleicht das nicht aus.
Es gilt: immer Hinfahren, selber anschauen, Probefahrt (wenn möglich) und dann enscheiden.
LG
Thomas
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Der B30 ist auch mit Automatik ideal zum cruisen. Schön niedertourig, bei Bedarf aber auch kräftige Beschleunigung mit tollem Sound, und auf der Autobahn wegen der langen Übersetzung des 5. Ganges recht sparsam. Auch bei schneller Fahrt selten über 10 Liter. Liege so bei 8,5 bis 9,5 Liter im Schnitt. Bei einer Fahrt Dachau - Bodensee- Dachau über Land (insgesamt rund 7 Stunden Fahrzeit; relativ viel Verkehr) waren es nur 8,3 Liter. Fahre aber nur Super Plus. Der B22 mit Automatik ist identisch übersetzt, mit Schaltgetriebe aber erheblich kürzer, und daher mit höheren Drehzahlen unterwegs. Aber jeder muß für sich entscheiden, ab der Kleine reicht, oder es nicht ein oder zwei Nummern größer sein soll. Eine Probefahrt ist als Entscheidungshilfe da sicher sinnvoll.
LG
Thomas
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Wieso muss man für einen Zweitwagen mehr bezahlen....? So ein Irrsinn - man kann doch sowieso nur mit einem gleichzeitig fahren!
Bei uns gibt es auch ein sog. Zweitwagen-Kennzeichen, oder Wechselkennzeichen, aber wir Deutschen schaffen es halt immer wieder eigentlich einfache Dinge kompliziert zu machen, Bürokratie sei Dank. Deswegen wird es bei uns so gut wie gar nicht genutzt.
Manche Versicherungen bieten auch einen Zweitwagenbonus an wenn man mehrere Fahrzeuge dort versichert hat. Gelegentlich wird auch gefragt, ob man noch andere Versicherungen bei der Gesllschaft hat (z.B. Immobilienversicherung, Hausrat, Unfall etc.) wo es dann weitere Vergünstigungen bei der KfZ-Versicherung gibt.
Das Thema Versicherung ist wirklich kompliziert. So habe ich z.B. von meinem vor 10 Jahren verstorbenen Vater den SF-Rabatt übernommen, und diesen dann für das Auto meiner Tochter verwendet, damit sie als junger Fahrer weniger zahlen muß. Diese Versicherung läuft heute noch auf mich als Halter des (inzwischen gewechselten neuen) Fahrzeuges, obwohl das Auto auf meine Tochter zugelassen ist. Aber... das ist alles möglich.