Der Beitrag vom @w00tification ist in meinen Augen völlig richtig!
Warum - > dazu pringe ich kurz in den Ingenieur-Klugscheissermodus.
Gerade günstige Geräte habenbei einer DC-Strommessung mit einer Zange einen großen Messbereich (z.B. 0–40 A DC) und das mit einer Auflösung von 100mA oder besserenfalls 10 mA.
Wenn man sich nun die Toleranzangabe des Messgerät betrachtet , z.B. ±(2–3 % vom Messwert + 5–10 Digits) sowie einen Blick auf die Auflösung des Messgeräts (z.B. 10 mA oder schlechtestenfalls 100 mA) wirft, kann man sich den immensen Messfehler bei einem zu messenden Strom von 100mA vor Augen führen.
Alleine bei Betrachtung des absoluten Messfehlers (+ 5–10 Digits) und bei einem Messgerät mit einer Auflösung 10mA kann der abgelesene Wert zwischen 0mA und 150mA liegen.
Vermutlich hat @Tourer das Resultat eines solchen symtomatisch ungünstigem Messaufbaus geschildert.
Die Schilderung von @Stingray ist auch nachvollziehbar. Meinen zu messenden Strom von 100mA habe ich aus dramatogischen Gründen gewählt um zu zeigen, dass das Messresultat vom absoluten Messfehler des Geräts abhängig ist, der gerade bei Messungen am unteren Ende des Mesbereiches signifikant wird.