Man darf hier nicht vergessen, dass ist jetzt meine Meinung (bitte korrigiert mich auch gerne, wenn ihr in meiner Logik Fehler findet, ich aus eurer Sicht falsch liege!):
Ich bin selbst schon viel ohne Servolenkung gefahren, auch schon auf der Rennstrecke in einem E46 Tracktool (der Vorbesitzer hatte den radikal entschlackt und auch Dinge wie Servopumpe oder Klimaanlage rausgeschmissen). Ich traue mir zu auch den Kahn 500-1000 km bei einem Ausfall heim zu lenken.
Solange der Wagen in Bewegung ist, geht das aus meiner Sicht relativ entspannt.
Mein Empfinden ist, dass so eine Hydraulikpumpe die über einen Riemen angetrieben wird kein Hexenwerk ist und das im Nachbau leicht machbar ist. Wir reden hier über zwei Gußteile + Schaufelrad + ein paar Lager und Dichtungen.
Wer googelt findet Meinungen, die besagen, dass Meyle nicht immer hochwertig ist. Das man besser nur eine LUK nimmt...
Bei den Preisunterschieden, vor allem wenn man die Servopumpe selbst tauscht, finde ich kann man bei einem Sonntagscabrio was max. 5t km im Jahr sieht schon mal damit leben, wenn die zweite Pumpe keine 150-300t km durchhält sondern nur die Hälfte. Nicht das ich glaube, dass Sie nur die Hälfte schafft, aber das wäre mal mein Worstcase Ansatz.
Aber, ganz wichtig: Wenn die Pumpe Späne wirft und das Lenkgetriebe mit über den Jordan nimmt, wird es evtl. deutlich teurer. Deswegen, wenn Sie anfängt zu heulen, nicht noch ewig weiterfahren.