Kühlkreislauf, CO2 Test, Überdruck!?

  • Die Schrauben von Elring sind im Durchschnitt 2 Zehntel kleiner im Durchmesser als die originalen und die Oberfläche und Qualität sei miserabel (Aussage vom Motorbauer, im Vergleich zu den originalen)

    Sehr interessant das Ganze.


    Da lässt mich natürlich drüber nachdenken, den Elring-Schraubensatz und die Dichtung zu verwenden.

    Ich denke, da werde ich wohl zur Sicherheit mal lieber auf originale Teile zurückgreifen :/

  • Nicht schlecht, das wäre wohl auch nur den wenigsten aufgefallen. Waren die denn beim Anziehen weich oder hat sich das zumindest komisch angefühlt?

    Ja also beim lösen, war es schon sehr komisch, dass der Kraftaufwand gering war. Die 3 noch intakten Schrauben, bzw. Gewinde, knackten so 3 mal beim lösen, was ich als normal anschaue.

    Beim anziehen, konnte ich die 40Nm anziehen, danach gingen die Schrauben einfach mit der gleichen Kraft weiter anzuziehen. Hab dann nur 90° weiter gedreht und aufgehört, dass ich die Schraube auch noch heraus bringe. Die nächsten 3 Schrauben war das gleiche Gefühl.


    Ja, dafür gibt es sogar eine passende Nuss (BGS 2020). Auch sehr gut für die Antriebswellen geeignet.

    Danke für den Tipp.


    Sehr interessant das Ganze.


    Da lässt mich natürlich drüber nachdenken, den Elring-Schraubensatz und die Dichtung zu verwenden.

    Ich denke, da werde ich wohl zur Sicherheit mal lieber auf originale Teile zurückgreifen :/


    Ja ich denke macht Sinn. Vorallem, der Satz Schrauben kostet in DE bei Leebmann 35 Euro, Schweiz 55 Franken oder so. Wobei ich jetzt die originalen Schrauben noch habe, alle haben noch die Länge von 110mm und sehen top aus. Motorbauer und ein Kollege meinen, besser die verwenden, vor 20 Jahren hat man noch anständige Qualität bekommen, ist der Tenor.

    325xi Touring '03 (wird gerade komplett neu aufgebaut)

    330xi Touring '03 (komplett neu aufgebaut)

    316ti Compact '01 (momentanes Alltagsauto)

  • Das mit den ZK Schrauben und Wiederverwendung ist eine recht alte Diskussion, ohne eindeutigen Gewinner :)

    Erinnere mich noch an den E30-Schrauber aus dem E30.de Forum, der in den 2000er Jahren (Scheiße, bin ich alt) die ZK Schrauben von M20 repetetiv 100x (und später öfter) festgezogen, gelöst, festgezogen... hat. Und danach die Längung vermessen. Er hat die Schrauben immer wiederverwendet bei seinen überholten/neu aufgebauten Motoren (und der war wirklich sehr aktiv).

    Man fragt sich, was man selbst machen würde, wäre man in der Situation :/ Ich würde zumindest einen originalen Satz nehmen, wie bei den meisten Teilen...

  • Ja das kann ich mir vorstellen. Ich war ja zuerst auch gegenteiliger Meinung.

    Mein nächster Versuch ist nun mit den originalen schon benutzten Schrauben. Hab alle in der Lànge gemessen, sind alle um 109,97mm. bei einem Soll von 110mm. Das Gewinde der Schrauben sehen sehr gut aus. Mein Motorbauer, ich vertraue ihm, meint die werden funktionieren.


    Und ja, nur noch original, so lange es noch hat.

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  • Ich brauche eure Hilfe. Hab den Motor alles wieder zusammen, heute war Testlauf. Beim ersten Starten lief er sogleich, aber ein bisschen rumpelig. Als ich den Motor abstellte und dann wieder starten wollte, wollte er einfach nicht mehr starten.

    Hab überlegt, ob ich einen Stecker oder so nicht richtig gesteckt habe, aber alles was ich kontrollierte hat gepasst.

    Zündfunke habe ich. Benzindruck auch, bzw. wenn ich das Ventil in der Benzinleiste runderdrücke, kommt Benzin rausgeschossen. Luft, kann ich ja fast ausschliessen, ausser der LLR hätte da ein Problem. Aber würde er denn nicht fast anspringen?

    Notebook angeschlossen und mit I..A mal Fehlerlspeicher ausgelesen, was nichts zu Tage förderte. Dann habe ich die LIvewerte Analog angeschaut. Scheint soweit zu passen, aber die Einspritzzeit ist doch zu hoch. Somit habe ich das Gefühl das er abgesoffen ist. Aber warum ist die Einspritzzeit so hoch? Könnt ihr euch einen Reim machen und von was sind die Einspritzzeiten abhängig?

    Hab dann aber per Zufall gesehen, dass die Tempanzeige im KI auf Anschlag heiss geht, ohne dass die rote Warnleuchte leuchtet.

    Ich gehe von einem elektrischen Problem aus. Hab dann noch alles bei dem Steuergerätekasten aus gebaut und alle Kabel und Stecker optisch überprüft. Bei der DME habe ich dann ein bisschen Öl bei den Steckerplätzen gesehen und gereinigt. STG aufgemacht, sieht aber alles normal aus, kein Öl im STG. Nachdem ich die Stecker auch gesäubert hatte, war zumindestens die Tempanzeige wieder normal, also kurz nach dem Kaltstrich, was so passen sollte. Anspringen tut er immer noch nicht.


    Hier mal ein Bild von den Analogwerten, wo man gut die hohe Einspritzzeit sieht, versehen mit einem Ausrufezeichen.


    IMG_1180.jpg


    Könnte die DME defekt sein? Kann ich die DME aus meinem 325er Schalter nehmen um zu testen ob es daran liegt oder ist das nicht möglich? der 330er hat ein Automatikgetriebe.


    Was halt verwirrt ist die Tatsache, dass ich vorher eine defekte ZKD und natürlich die Schrauben nicht gut hatte, aber er ist gelaufen und das nicht mal schlecht. Warum läuft er jetzt nicht mehr (ich weiss doofe Frage, aber ich habe sauber gearbeitet).

    Was mir auch noch aufgefallen ist, der LLR ist ja bei Zündung an, ständig was am regeln. Man spürt es und hört es auch. Beim Stellgliedtest vom LLR, höre ich nichts. DISA hat schön geklackt. Aber auch wenn der LLR, nicht richtig funzt, müsste er doch kurz anspringen, oder mache ich da einen Überlegungsfehler?

    Wenn ich beim Ansauglufttempgeber den Stecker abziehe, wird mir in I..A -48° angezeigt, stecke ich ihn auf, werden 22,5 Grad angezeigt, was stimmen sollte.


    Könnte ein defekter, angeschlagener Nockenwellensensor ein solches Verhalten auslösen? Diese wurden ja im Zuge der Reparatur ausgebaut.

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