Beiträge von Jakeman

    Zu allererts: Mein heißgeliebter E46 steht noch schön bei mir auf dem Hof. Irgendwie mag ich mich nicht von ihm trennen, die ganzes Schrauberei verbindet doch gewaltig. Ist zwar nur ein "Auto" aber irgendwie ein Teil von mir :love:


    Aber was ich euch eigentlich sagen wollte: Ich habe, um zu sehen ob es überhaupt eine Resonanz gibt, den 3er mal bei mobile eingestellt. Mit meiner Telefonnummer.
    Dann hat mir so ein "Interessent" eine SMS mit seiner email geschickt und um Kontakt gebeten. Also schon mal unter Umgehung der mobile Aufsicht. Bis dahin ja noch alles ok.


    Jetzt schreibt er mir:


    ich kaufe das auto zu meinem neuen wohnort in Österreich und meine Spedition wird für alle papierarbeiten, falls nötig, und die abholung von Ihrer wohnadresse mit allen notwendigen Dokumenten verantwortlich sein, sobald ich das Geld auf Ihr Bankkonto überwiesen habe, da ich aufgrund der Entfernung kein Bargeld mit zu Ihnen nach Hause bringen kann und die Speditionsfirma auch gesagt hat, dass sie keine Bargeldlieferungen durchführen, so dass unten meine Wohnadresse in Österreich steht, wo ich wohne. Falls Sie einen Kaufvertrag benötigen, habe ich einen unterzeichnet, was also der letzte Preis ist, den Sie bereit sind, mir das Auto zu verkaufen, und außerdem werden noch weitere Bilder benötigt, falls Sie welche dabei haben.

    :m0034:

    Ganz klar eine Google Übersetzung...

    Und als Nächstes kommt, dass er das Geld auf eine "Treuhand-Bank" überweißt und sobald er das Auto hat wird diese Bank es an mich weiterleiten.


    Auto weg, Geld wird nie ankommen.


    Ich kannte solche Spielchen von einem I-Phone Verkauf neulich. Das das jetzt auch schon bei Autos versucht wird.
    Bin mir 100% sicher das da was faul ist :devil2:


    Der soll sich mal einen anderen Deppen suchen. Unter seiner Adresse in Ö ist übrigens eine Firma gelistet.

    Die M14 - 10.9 werden so einiges halten! Da wird vorher wahrscheinlich das Bauteil kaputt gehen, bevor die aufgeben.

    Zugfestigkeit 10.9: 1000 N/mm²
    Flankendurchmesser M14 = 12,7 mm
    Fläche 12,7² mm²*Pi/4= 126,6 mm²
    Macht mal eben 1000 N/mm²*126,6 mm²=126 KN sind grob 12 Tonnen pro Stange 8|


    Denke auch, dass das hält :D


    Edith... jaja ich weiß, keiner mag Klugscheißer ;(:P

    Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Allerdings ist ja selbst das Rumstehen lassen mit gewissen Aufwänden verbunden. Wenn man, und davon geh ich aus, den Wagen nicht vergammeln lassen will.


    Zudem braucht man den Platz. Wenn man z.B. kein ausreichendes Grundstück sein eigen nennt kannste 20-30 € im Monat Stellplatz rechnen. Besser natürlich Garage, noch teurer. Oder angemeldet lassen, damit sich das Auto nicht kaputt steht. Also Versicherung und Steuern. Aber er steht dann draußen, was auch blöd ist für lange behalten.


    Nicht jeder ist in der Lage, die Extrakohle mal eben so wegzudrücken. Wer es kann, und ich gönne es jedem, der soll bloß sein Schätzchen behalten. Aber einfach so ins Regal stellen und ab und zu mal anschauen funktioniert bei vielen nicht so wirklich.


    Unbezahlbar sind natürlich die Emotionen, aber am Ende eines Lebens ist es eben auch nur ein Auto.

    Ich prophezei dir jetzt mal, dass der Wagen dann nur rum steht und du so gut wie nicht damit fährst.
    Ich seh das bei mir ja selber auch, wenn ich mal eben irgendwo hin fahr nehm ich die Altagsschlampe.
    Da brauch ich mir zB über "freundliche" Parkplatznachbarn null Gedanken zu machen.


    Bei schönen Wetter fahren wir mit dem Cab vom Frauchen.


    Wann ergibt sich wirklich mal DIE Gelegenheit, um sich ins sein Lieblingsauto zu setzen und gepflegt dahin zu flanieren. Wenns ein Cab wäre dann schon eher. Oder >400 PS um mal am Sonntag 5:00 über die Bahn zu zischen.


    Aber so: Du wirst spätestens wenn der Nachwuchs da ist den 3er nur rumstehen haben und verkaufst ihn in einem Jahr :meinung:

    gibt es wohl keine vernünftige Interne Kommunikation zwischen den Mitarbeitern

    :m0008:


    jaja, so kenn ich den Laden noch :D


    Bilstein Aftermarket lebt immer noch von dem Ruf, den Hugo Emde seinerzeit mal geschaffen hat. War wenn ich mich recht erinnere so in den 70ern ^^


    Ich will mich nicht weiter über meinen ehemaligen Arbeitgeber auslassen ;( aber mir kommen die Dinger eh nicht ins Auto.


    Anscheinend weicht dann der Bilstein-Federteller etwas von der Serie ab.
    Die Lage/Position der Feder sieht aber richtig aus und liegt auch schlüssig im Federteller.


    :D ja wat denn nu....


    Aber mach dir mal keine Kopf, wie schon geschrieben, ich bin mir sicher dass das so alles funzt.

    Also auf 100 km ist es ungefähr die Hälfte das Öl-Tanks

    Das wären ja so 2 Liter Öl auf 100 km. Das heißt du brauchst für die 750 km .... 15 Liter öl und musst mindestens 3x unterwegs nachkippen.


    Der muss doch wie verrückt blau qualmen beim Fahren oder Gaswegnehmen. Ist dir da mal was aufgefallen?


    Also bei dem offenbarten Wissensstand und dann noch die Frau alleine im anderen Bundesland... Würd ich nicht machen

    Aber da hast du doch deine drei Punkte. Die große Fläche links im Bild wird nicht über die ganze Fläche gleich belastet sein sondern an zwei Stellen stärker.


    Die Federteller kommen aus einem Stanzwerkzeug, einer wie der andere und sind an sich wirklich stabil. Den verformst du nicht so schnell und schon gar nicht so gleichmäßig, dass man keine Beschädigung sehen würde.


    Ich bin mir sicher, dass du von Bilstein nichts anders hören wirst. Ich schick dir mal eine PN mit nem Namen von einem ehemaligen Kollegen. Wenn der noch da ist (bin ja schon 10 Jahre da weg...) schreibst du den mal direkt an und schickst ihm die Bilder.

    Ja mach mal, aber glaub mir, das ist nicht kritisch was du da hast.
    Das Problem ist tatsächlich linke und rechte Seite. Die Kraftlinie der Feder soll in Konstruktionslage vom Kopflager zur Reifenmitte laufen. Wenn man es jetzt genau machen wollte, bräuchte man eine rechts gewickelte und eine links gewickelte Feder. So ist das alles irgendwo ein Kompromiss. Der aber gut funzt :auto:


    Ich hab mal im E39-Forum ein bisschen rum-geschlaubergert. Habs mal hier rein kopiert obwohl ein bisschen OT. Ich bin da auf ein paar Fragen eingegangen darum ist der Text vielleicht so aus dem Zusammenhang etwas... nun sagen wir wirr :gruebel:
    Aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen hier, ansonsten einfach ignorieren ;)


    Als erstes Mal, wie wird denn überhaupt die Federhärte bestimmt beim Auto?


    Also das Fahrzeug wird dabei ohne Dämpfung zur Schwingung angeregt, das ergibt dann durch die Masse des Schwingkörpers (Auto) und der Federrate eine Eigenfrequenz. Je höher die Frequenz, destso härter bzw. von mir aus auch sportlicher fühlt sich das Auto an.


    Für den Menschen ist am angenehmsten die Frequenz von 1 Hz. Die Amis fahren so mit 0,9 bis 0,8 Hz. Das fühlt sich dann an wie ne Schiffsschaukel und wird mit Komfort verwechselt. Die Europäer fahren so mit 1,1 bis 1,2 Hz, was sich insgesamt knackiger anfühlt.


    Also der Grundkomfort ist abhängig von der Masse des Autos und der verbauten Federrate. Nicht vergessen werden dürfen hierbei sind die sog. Nebenfederraten. Das ist alles, was aus der Elsastokinematik kommt, sprich von den Lagerstellen aus Gummi. Diese haben auch eine ausgeklügelte Federrate in x, y und z. Daher findet man oft auch diese Aussparungen im Gummi, wegen der Form Nieren genannt. Die müssen dann positionsrichtig Verbaut werden weil eben die Federrate in Y (quer) anders ist als in X (längs sprich Fahrtrichtung).


    Die Dämpfer spielen gefühlt natürlich auch eine Rolle, fangen das Auto aber eigentlich nur schneller oder langsamer aus der Schwingung ab. Klar, je kleiner die Amplitude, je "härter" fühlt sich das Auto an.


    Eine Federrate kann nur durch 3 Parameter geändert werden:
    1 Drahtdicke (je Dicker, je härter)
    2 Anzahl federnder Windungen (je weniger, je härter)
    3 Federdurchmesser (je kleiner, je härter)


    Eine Progression bekomme ich nur und wirklich ausschließlich nur durch Abschalten der federnden Windungen hin. Keine Feder der Welt wird jemals eine progressive Kennlinie haben, solange alle Windungen federn können. Egal wie dünn der Draht wird.


    Inkonstante Drahtdurchmesser werden nur dann verwendet, wenn sich der Windungsdurchmesser der Feder verringert.


    Die Miniblockfeder z.B. lässt dass dünne Ende in die folgende Windung einfedern, der nachfolgende größere Durchmesser rollt sich auf dem Federteller ab. Damit fällt das Ende der Feder, der sog. Pictail, als federnde Windung weg und schon hast du die Progression.


    Eigentlich wird die Progession aber dazu genutzt, um im ausgefederten Zustand noch Vorspannung zu haben. Im Fahrzustand wird eine gewünschte Progression durch die Zusatzfeder erreicht.


    Sportfahrwerke haben darum oft 2 Federn oder aber in einem Bereich kleine Windunsabstände. Die mit der engen Windung (auch schon mal Helferfeder genannt) ist im Normalzustand bereits auf Block und federt beim Einfedern nicht mit.


    Wenn ich mir jetzt die blauen Federn ansehe mit dem deutlich kürzeren L0, dann müssen die doch eine härtere Federrate haben als die Originale. Sonnst ständ das Auto doch viel tiefer. Ich tippe mal drauf, der Draht ist 0,2 oder dicker, vielleicht noch mehr.


    Jetzt wieder zum Anfang. Durch die härtere Rate veränderst du die Eigenfrequenz, das Auto wird "knackiger" anfedern.


    Das ist schon alles seeeehr komplex, und mal eben einen Parameter ändern verbessert nicht unbedingt.