Beiträge von M54B25

    Natürlich ist es nicht ab Kilometer 0 besser, das hast Du nicht ehrlich gefragt, oder?

    Dass man ein Auto aber wenigstens drei Jahre fährt, bevor es in die Schrottpresse kommt, steht aber auch außer Frage.

    Moment mal - ich habe zu diesem Video überhaupt gar nichts behauptet oder gefragt - Unterstellung siehe oben!


    Du hast das Video mit einer klaren Aussage platziert, um deine These zu untermauern, das der Ersatz von existierenden Verbrennerfahrzeugen durch BEV ohne Einschränkung vorteilhaft ist. Ich erkenne jedenfalls keine Attributierung oder eine andere sprachliche Einschränkung in deiner Aussage "Das Ersetzen ist umweltfreundlicher, ja.".


    Ich bzw. der Videodarsteller hat mit dem im Video genutzten Rechenbeispielen nachgewiesen, das diese Aussage pauschal nicht stimmt - der Rechnung aus dem Screenshot stimmst du doch sicherlich zu?!?


    Was heisst das jetzt für unsere Diskussion und als Besitzer mindestens 15 Jahre alter Fahrzeuge? Jeder E46 Besitzer kann sich heute ausrechnen, wann er die ca. 58.000km erreicht ab der nach Aussage von Tesla die Produktions- und Emissionswerte eines neuen Tesla Model 3 in dieser Vergleichsrechnung übertroffen werden - die 9,4L/100km Verbrauch lasse ich mal für einen normalen M54 so stehen. Ob der E46 Fahrer jetzt mal salopp die 44T€ für die Basisvariante des Model 3 aufbringen kann/möchte sei ein anderes Real-World Problem.

    Das Ersetzen ist umweltfreundlicher, ja.

    Dann erkläre mir doch bitte mal den Screenshot an der angegebenen Stelle bei 4:15 - ok ich greife mal vor: Ein gebrauchtes Auto mit 25 Miles per Gallon (ca 9,4 Liter / 100km) ist nach 3 Jahren mit 12.000 Meilen Jahresfahrleistung - das entspricht leicht aufgerundet insgesamt 58.000 km - gerade mal gleich auf zu einem neuen Tesla Model 3. Und fairerweise sollte man drauf verweisen, das die zugrunde gelegten Werte zur Car C aus einer Tesla-Broschüre stammen - also quasi das Persil-Dokument unter den E-Auto Werbedokumenten...


    Deine Aussage hätte also korrekterweise lauten müssen - Das ist u.a. von der Jahresfahrleistung abhängig.


    Vergleich_Used-New-BEV_Car.jpg


    Bevor ich mit meinen beiden M54 angetriebenen E46 58.000 km zusammengefahren haben werde, sind wir schon 5 reguläre Bundestagwahlen weiter, Greta T. ist UN-Generalsekräter:*I*:n und bittet mich höchstpersönlich und natürlich höflichst die Wagenschlüssel abzugeben...

    Im Vorspann des Artikels auf faz steht nur der Satz: "Das liegt aus Sicht der Grünen an der zögerlichen Haltung der CDU."

    Muss ein Disput zwischem dem Landwirtschaftsminister (CDU) und dem Umweltminister (Grünen) um die Nutzung von Flächen und Standortfragen gewesen sein und natürlich "Vielerorts bekämpften Bürgerinitiativen den Windkraftausbau massiv." - der Grünen-Wähler bekämpft seine ideologische Führung, wenn im eigenen Vorgarten eine Windkraftanlage entstehen soll - hier wäre mal der Vorwurf der Verweigerungshaltung angebracht.


    Die Windkrafttechnik ist sicherlich nicht verkehrt aber schau Dir bitte mal MeckPom entlang der A20 oder Brandenburg an - dort stehen z.T. mehr Windkraftanlagen als Bäume - sicherlich kein schöner Anblick - aber demonstrierende Anwohner gibt/gab es da nur selten.


    Wenn Du nun von öknomisch sprichst, sieht die Sache natürlich anders aus, da hab ich mich wohl verlesen und nehme alles in der Richtung zurück. Entschuldigung dafür!

    Ähm - ich habe nicht von ökonomisch gesprochen aber die Studie tut es - der Titel lautet ja "A GLOBAL COMPARISON OF THE LIFE-CYCLE GREENHOUSE GAS EMISSIONS OF COMBUSTION ENGINE AND ELECTRIC PASSENGER CARS" und damit ist natürlich eine ökonomische Gesamtbilanz gemeint.


    ür die zweite Hälfte Deines Absatzes scheint es mir an Gehirnschmalz zu fehlen, den raffe ich nämlich nicht. Vielleicht magst Du das noch mal erklären, was Du damit meinst?

    Anknüpfend zur Ökonomie: Es werden die Entstehungskosten der Fahrzeuge und deren Verbräuche auf Lebenszeit in CO2 als Footprint berechnet. Wenn ich jetzt die grundlegende Variable Lebenszeit mit dem Faktor 2 ändere, ändert sich u.U. auch eine wesentliche Aussage zur Gesamtbilanz. Eine Schwäche -aber auch gleichzeitig Stärke- ist die Komplexität der Betrachtung - da lässt sich eben die Änderung dieses einen Variable nicht direkt nachvollziehen.


    Ich dachte nur, wo wir schon so schön schreiben, kommt auch was Konstruktives.

    Als ob Swinger-Clubs etwas konstruktives sind, wenn man(n) glücklich verheiratet ist :rolleyes:


    Was soll ich Konstruktives schreiben - ich habe mein Coupe jetzt seit 21 Jahren und plane es nicht abzugeben, der Km-Stand ist 5-stellig, das Cabrio ist jetzt 20 Jahre am Leben und hat etwas mehr Km bekommen (nicht von mir) - bis zum H-Kennzeichen werden bei beiden 3 oder 4 oder auch mal 8 Tankfüllungen pro Jahr durchfließen - ich denke damit sollte klar sein, das es sich um ein reines Hobby handelt und keine CO2-Schleuder ;) Der Rest des persönlichen CO2 Fußabdruckes muss jeder selbst für sich verantworten.


    Macht ja keinen Unterschied, wo das Hab und Gut und die Leben der Menschen zerstört wird, oder?

    Nicht wirklich - deswegen ist es auch nicht der Gamechanger in Deutschland die Verbrenner zu verteufeln, wie es aktuell gerade ideologiegesteuert erfolgt (und nein damit möchte ich den Diskussionskreis nochmal durchlaufen)

    .

    Also weil etwas politisch nicht umsetzbar war, ist es inhaltlich falsch? Das Argument verstehe ich nicht.

    Ein grüner Ministerpräsident und ein grüner Umweltminister haben es in 10 Jahren nicht geschafft erprobte regenerative Technologien im Ländle umzusetzen - Was bitte soll da nicht politisch umsetzbar gewesen sein? Wenn nicht durch die grüne Landesregierung selbst - haben die sich selbst ein Bein gestellt - hat sie eine Opposition gezwungen ihre Mehrheitsmacht nicht auszuspielen? Das ist kein Argument von mir sondern eine Beobachtung. Auf deine These der politischen Verhinderung bin ich sehr gespannt!


    Du redest Dir einen M54 als ökologisch sinnvoll schön.

    Bis auf meine Behauptung im Beitrag #15 dass die B22/B25 wirtschaftlicher unterwegs sind als ein 2,5T BEV oder 2T PHEV habe ich keine ökologische Aussage getroffen. Bitte nicht immer etwas unterstellen, das so nicht geschrieben wurde ;)



    Weder Du noch ich haben die komplett gelesen und daher finde ich Deinen Hinweis, sie als fehlerhaft darzustellen, einizg anhand einer Fußnote, die aus dem Kontext gerissen ist, schon ein Stück weit gewagt.

    Siehe drüber keine Unterstellungen bitte - ich habe etwas mehr gelesen und es war keine Fußbote sonder ein ganzer Absatz den ich zitiert habe - Seite 65 für Dich konkret. Was soll ich aus dem Kontext reißen? Die Studie versucht zu belegen, das BEV in der Gesamtheit ihres life cycles ökologischer sind als klassische Verbrenner und legen dazu Lifetime Mileage zugrunde - diese soll sich aus der Average Lifetime berechnen. Ist jetzt eine der grundlegenden Variablen nicht nachvollziehbar bzw. weicht um ca. 100% von einer nachvollziehbaren Zahl ab ist nach meinen persönlichen Maßstäben die Studie fragwürdig. Das kannst du gerne als Meinung oder These betiteln - für mich ist es ein objektives Abwägen von Fakten und ableitbaren Wahrheiten.


    Fest steht: Du lieferst leider keinen Vorschlag wie man es besser machen könnte.

    Ah - ich wusste nicht, dass ich das muß! Ich bin hier von einer Diksussion um Altautos ausgegangen und um Emotionalität vs. Realität. das ich polititische Veränderungsvorschläge zur Rettung des Weltklimas vorbringen muss, war mir nicht bewusst.


    Dass Du damit die Realität, etwa die öfter werdenden Unwetterkatastrophen und dass man dagegen etwas unternehmen muss,

    Und dann soll ich mich wie die polititische Elite dieses Landes im Regen vor die Kameras strellen und rumheulen, dasss wir jetzt endlich was tun sollen? Und in knapp einer Woche wird das Koalitionsringen losgehen und wieder der kleinste gemeinsame Klima-Kompromiss gefunden um

    a) die Wirtschaft nicht zu schwächen

    b) den Bürger nicht all zu sehr zu schröpfen und

    c) ein paar klitzekleine Wahlkampfversprechen zu erfüllen?


    Zusammenfassend und so ziemlich abschließend mal ein Statement zu meinem Beiträgen in dem Thread: Deutschland alleine wird das Weltklima nicht retten. Und war dieses mal die Ahr, kann es beim nächsten Mal ein beliebiger Fluss in Europa/ den USA / China / Asien sein. Ich persönlich denke, dass es derzeit mehr bringt die USA mit 18% Prozent und China mit 28% des CO2 Ausstoßes weltweit dazu zu bewegen ihre Grundeinstellung und die Auswirkungen des Raubbaukapitalismus zu konfrontieren und weltweit gemeinsam nach Lösungen zu suchen als einen 2,2 Liter und einen 2,5 Liter großen Verbrenner zu deaktivieren - falls du noch auf meinen persönlichen Beitrag zur Klimarettung bestehst.

    Und wenn Dein Argument überhaupt etwas aussagt, dann, dass man schnellstmöglich den Ausbau von Wind und Solar unterstützen muss.

    Hat sich die seit zwei Legislaturen in Baden Württemberg tätige Regierung unter Schirmherrschaft der Grünen auch gedacht und - :/ Moment mal BW und Ausbau von Windernergien - da war doch was - ach ja Versagen auf ganzer Linie - Link dazu hier.


    Ich könnte bzw. wir könnten das Spiel jetzt endlos weiterspielen - ich präsentiere Fakten, du steuerst gegenteilige Meinungen dazu - an der Realsituation wird sich nichts ändern und Schönreden überlasse ich lieber den Leuten die von Steuergeldern durch selbst-erhöhende Diäten (wieder so eine politische Antiphrase) bezahlt werden...


    Wenn ich umweltfreundlich fahren möchte - und das unterstelle ich mal, wenn ich mich für ein e-Auto entscheide - habe ich auch die Möglichkeit für den Preis einer Stadiondauerkarte auf 100 Prozent Strom aus regenerativen Quellen zu setzen.

    Ich habe echt nicht gehofft, dass dieses "Argument" kommt - wenn du ernsthaft glaubst durch einen Vertragsabschluss mit einem in Deutschland ansässigen Stromanbieter 100% Ökostrom zu erwerben und dein BEV damit emmissionfrei fährt - sorry dann müssen wir zwei beide hier nicht mehr bei diesem Thema weitermachen. Dann fehlt es nämlich an der Grundlage vom Verständnis des Strommarktes und der Hintergründe für die Diskussionen zu dieser Gesamtthematik.


    Ich beziehe mich auf das Ergebnis einer aktuellen ICCT-Studie: Das kann man mit wenigen Sekunden Arbeit sogar auf Plattformen wie autobild nachlesen:

    Autobild als seriöse Plattform für objektive Berichterstattung bzw. zur Faktenfindung zu benennen, ist schon arg gewagt...


    Bei der Studie habe ich mal kurz drübergeschaut und bin gleich mal bei den Punkt Appendix A) Lifetime mileage hängengeblieben - dort wird mit Verweis auf das Umweltministerium das Fahrzeugalter mit 17 bis 18 Jahre für Deutschland benannt - nur leider passt das nicht zu der aktuellen KBA-Statistik - die weisst nämlich nur ein Durchschnittsalter von 9,8 Jahren aus - Link hier. Sorry, wenn selbst schon solch simple nachprüfbaren Zahlen nicht passen, was soll ich dann von der ganzen Studie halten?


    Zitat

    Cars registered in Europe are considered to be used for an average lifetime of 18 years. This is based on the average age of end-of-life vehicles in several countries: Germany in 2014–2016, which was 17–18 years (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 2020)

    Trotzdem diskutieren wir halt immer noch darüber, ob Verbrenner jetzt doof sind oder nicht...

    Nicht ernsthaft und nicht aufrichtig - behaupte ich mal einfach - zumindest einen M52/M54 hat jeder der bisherig aktiven Diskutanten ja - und das sicherlich nicht, weil der so ein cooles surrendes E-Geräusch im Antriebsstrang macht, das volle Drehmoment ab der ersten U/Min bereitstellt und 2h Stunden zum Volltanken am flüssigkeitsgekühlten Schnellader braucht ;)

    Auch e-SUVs sind irgendwann im "grünen" Bereich, auch wenn es 80.000 km dauern kann, bis sie emissionsfrei (lokal und insgesamt) fahren können.

    Sorry ich weiß leider nicht wo du deine Informationen her hast. Ich lasse jetzt mal die gesamte Produktion eines 2,5T BEV außen vor - dazu gibt es genug belegte Studien die allerdings auch wieder ihre Schwächen haben - und zwar bei der Energiebilanz die je nach Produktionsstandort variiert.


    Ich beziehe mich jetzt, wie in meinen Ausführungen zuvor, konkret auf die Situation in Deutschland - der aktuelle Strommix in Deutschland verfügt derzeit über lediglich 50% regenerative Energien (Link dazu hier). Selbst unter Aufbietung von viel staatlicher Subvention oder auch marktmanipulierender Besteuerung wird Deutschland NIE auf 100% oder auch nur in die Nähe davon kommen. Sollten es 2030 60% sein, wäre viel erreicht, sind es 2050 80% kan man sich freuen. Und das ist der einfache Grund das mir kein Mensch oder Politiker für Deutschland erzählen kann, das ein BEV ökologisch ist und emmissionsfrei fährt - Bullshit! Fakten kann man natürlich ignorieren und Ideologien wie die Sau durchs Dorf treiben - ändern nur nichts an der Realität.


    Ähm, was soll denn hier der Punkt "Weltrettung" oder "Weltbeherrschung"?

    Recht einfach - Deutschlands Anteil am CO2 Aufkommen weltweit beträgt insgesamt 2% (Link hier) davon trägt der Verkehr mit ca. 22% bei - Link hier. 1/5tel von 2% sind also ca. 0,8% - und da ist der gesamte Güterverkehr und ÖPNV mit enthalten. Ich gehe mal sehr großzügig von 50% als Anteil dieses Transportsektors für den Kraftstoffverbrauch aus, dann wäre also der Individualverkehr in Deutschland mit 0,4% am weltweiten CO2 Ausstoß beteiligt. Unter Bezugnahme auf die o.g. Strommix würde man also mit einer konsequenten Umstellung auf BEV statt 0,4% etwa auf 0,2% (OHNE die erforderlich energieintensive BEV Produktion) kommen - denn wie geschrieben einen Klimaneutralen Strommix gibt es in Deutschland nicht!


    Und diese Zahlen sind die Grundlage für das Verbrennerverbot und das verteufeln dieser Antriebsart? Deutschlands Individualverkehr ist so ein kleines Lichtlein in diesem globalen System, dass alle verordneten Verbote/Restriktionen/Erschwernisse einer Allmachtsphantasie gleich kommen. Wie geschrieben einfach mal in die USA fliegen - in New York stehen im Sommer (Klimaanlage) wie im Winter (Heizung) die V8/V6 befeeuerten Suburbans/SUVS/Limos mit laufendem Motor am Strßenrand mit Chauffeur drinnen oder während des Einklaufs - in Deutschland bekommt der 1Liter R3 oder 1.2 Liter R4 noch ne (Langzeit schädliche) Zylinderabschaltung spendiert, damit er 0,2 Liter THEORETISCH sparen könnte und die Politik DAS genauso kurzsichtig fordert!

    PS: Ja man hätte auch schon vor 20 Jahren einen sanfteren Weg einschlagen können, hat man aber nicht. Wurde nicht gewählt, wurde nicht gewollt.

    Bundesumweltminister von Oktober 1998 bis November 2005 war - tata- Grünenpolitiker Jürgen Trittin! Also genau in der Zeitspanne von vor 20 Jahren und vor allem für mehr als 7 Jahre - da hätte man(n) eine Menge auf den Weg bringen können. Woran es gescheitert ist, ist jetzt wirklich müßig zu diskutieren - Fakt ist die Chance war da!

    Das kann doch wirklich nicht der Anspruch sein, oder?

    Bei "Seppel-Andi" hätte Dir schon der Sarkasmus auffallen müssen, das ich Inkompetenz toleriere ist ja nun auch nicht anzunehmen - es sollte aber von dem Ursprungs-Spiegel-Artikel ausgehend die Darstellung sein, das mir ein Verkehrsminister lieber ist, der einen alten 3er BMW kauft, als möglicherweise ein kommender Grünenpolitiker der dann einen 2,5T BEV oder einen 2T Hybrid-Wagen als Öko-Feigenblatt fährt, die alle mehr verbrauchen als meine B22/B25, mir aber erzählen will, das ich nicht ökologisch denke!


    Und heute und morgen (und übermorgen!) werden noch die allermeisten Fahrzeuge Verbrenner sein, die e-Autos kommen nicht über Nacht.

    Dann muss man ja auch nicht über höhere Belastungen für Young- oder Oldtimer nachdenken oder den Spritpreis auf 2,xx€ innerhalb von Monaten erhöhen - schöne Einsicht bei Dir - nur leider nicht bei den angeprangerten (Möchtegern) Öko-Politikern - glaubt man den alternativlos klingenden Aussagen rettet Deutschland mit dem Verzicht auf die Verbrenner ja die Welt! Wer einmal in den USA war, krümmt sich angesichts dieser Vorstellung vor Lachen. Auch wenn es bissige Ironie ist - meine 33-45'er Vergleiche zeigen genau diese Gedankenhaltung auf - Deutschland ist so toll, das wir mit dem Verbot von Verbrennungsfahrzeugen die Welt retten und uns damit die Welt-Vorherrschaft gebührt...


    - außer dem Parteibuch haben die nicht unbedingt was mit der Bundesregierung zu tun.

    Fehlinformation - Renate Künast wollte 2011 Regierende Bürgermeisterin in Berlin werden - eine Tempo-30 Forderung für Berlin hat den Höhenflug gestoppt - davor war sie Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Frau Giffey war vor ihrer aktuellen Kanditatur -ebenfalls als kommende Bürgermeisterin- aktive Bundesfamilienmisterin der aktuellen Regierung. Es ist der übliche politische Sumpf in einer Haupstadt, die Wege kurz, man(n) kennt sich und Überzeugungen zu kurz wie der eigene Verstand schwach ist.


    Deswegen soll ja nicht jeder in der City auf ein Lastenrad umsteigen, es ist eben keine Ökodiktatur.

    Lies dir bitte den Link zum Volksentscheid durch - das ist eine Diktatur, wenn von einer kleineren ideologisch durchsetzen Gruppe etwas verboten wird, um ein Statement zu setzen und nicht weil es im Gesamtkontext sinnvoll ist.

    Da kann man noch so viel von angeblichem Ökofaschis*US und Öldiktatur faseln wie man will.

    Wenn ich den Begriff Öko- oder Grünen-Fasch*smus verwende dann nur weil nach meiner Wahrnehmung derzeit gerade aus dem Grünenlager alternativlose (ups ein CDU-Claim) "Ökopolitik" gepusht wird - schlimm wird's, wenn es dann aus einer möglichen Regierungsposition verordnet werden sollte. Beispiele aus der Hauptstadt der Republik und der Bekloppten gefällig?


    Such mal nach Pop Up Radwegen, wenn Berlin sonst nix hat - die haben wir rot-rot-grün & Pandemiebedingt mehr als genug- ungewollte, beidseitig unbeliebt und planlos in die Stadt gekloppt - "ja aber Copenhagen hat die auch" - wer schon mal in Copenhagen war, wird den Unterschied der leicht provinzionalen Stadt im Vergleich zu Berlin kennen und auch, dasss diese Aussage unzutreffend ist - Copenhagen hat eine durchdachte Infrastruktur für Fahrradfahrer inkl. ausreichender Rad-Parkmöglichkeiten an den Knotenpunkten des ÖPNV


    Dann wird es aller Voraussicht nach einen Volksentscheid zu einer autofreien Innenstadt geben (Link auf eigene Gefahr hier) - natürlich unter Berücksichtigung der Entwicklung des Nahverkehrs - diese Schallplatte dreht sich hier schon seit mehr als 25 Jahren und 5xSenatswahlen später immer noch - autophil gesagt leider im Leerlauf - audiophil gesagt auf mute....


    Dann hat Berlin ca. 1.2 Mio zugelassene PKWs mit zusammen weiteren 500.000 Fahrzeugen aus anderen Zulassungsbezirken ergibt das eine stolze Summe an Laternenparkern - bis auf die Zwangsverordnung zur Einrichtung von Ladesäulen bei Neubauten stellt sich schlicht die Frage nach der Ladeinfrastruktur für 1.7 Mio BEVs - bis dato gab es von besagter R-R-G Fascho-Regierung dazu keine Entwicklungspläne bis eben auf das Verbrennerverbot für Berlin schon ab 2030 zu fordern - EGAL was andere dazu sagen oder wie realitisch das Ganze ist.


    Dann lieber einen korrupten und inkompetenten Seppel-Andi als Verkehrsminister - der zumindest automobiles Verkehrsgut zu schätzen weiß, als größenwahnnsinnige und realtitätsfremde Großstadt-Innenbereichs-alle-anderen-ignorierenden-Fahrerfahrer äh Öko-Politiker.