OK, heute von Dachau nach Stuttgart gefahren. Auf dem Hinweg Reisegeschwindigkeit 160 (Rund 3500 U/min), sowie Standard-Stau in Stuttgart, auf dem Rückweg Reisegeschwindigkeit 140 (viel Verkehr) mit Stau wegen Unfall: Gesamtdurchschnitt auf rund 450 km 8,4 Liter. Dafür muß man wirklich nicht hinter einem LKW schleichen. Als Restreichweite werden noch 300 km angezeigt, und das Ganze mit Automatik. Die Strecke ist auch nicht gerade eben wie in Norddeutschland.
Beiträge von tsemmler
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Der ADAC-Mitarbeiter hatte ein kleines Tablet dabei. Dort war anscheindend die Anleitung drauf, wie man ins Auto kommt. Er hat dann ein bestimmtes Relais gesucht und gefunden. Beim richtigen Relais hat irgendwie das KI reagiert (einige Anzeigen haben sich bewegt bzw. Kontrolleuchten haben aufgeleuchtet). Ich mußte dann auf Anweisung einen Knopf am Testgerät drücken und bei Aufleuchten einer Kontrollleuchte hat er dann den Fensterheberschalter gedrückt. Das hat schon 2-3 Versuche gebraucht, bis alles gepasst hat. Das hat nichts mit der OBD-Dose zu tun. Es war im Elektronikkasten Fahrerseite links, dort wo auch das Getriebesteuergerät sitzt.
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Bei mir hat der ADAC damals die Fahrertür mit Luftkissen etwas aufgedrückt, mit einem Haken die Motorhaube geöffnet, und dann im Elektronikkasten das passende Relais gesucht, um mit dem Fensterheberschalter ein Fenster zu öffnen. Das ging aber nur mit meiner Hilfe, weil ich das Testgerät am Relais bedienen musste, während er den Fensterheberschalter mit seiner Stange bedient hat. Nach seiner Aussage sind die Baureihen E39, E46 und E38 die am schwierigsten zu knackenden Autos. Diese Methode ist zerstörungsfrei, aber etwas aufwendiger.
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Noch eine Ergänzung: Es ist sicherlich sinnvoll, schon die erste Fahrt etwas länger zu gestalten, damit das Getriebeöl auch gut warm wird.
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Das ist im Prinzip wurscht. Die volle Funktionalität wird ohnehin erst nach längerer/mehreren Fahrten erreicht. Das ist meine Erfahrung. Bei jeder Fahrt "lernt" das GSG dazu.
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Es gibt zum Einfahren eine "Bedienungsanleitung", nach der ich versucht habe das Getriebe einzufahren. In der Praxis ist das aber wohl nur auf einem leeren Flugplatz möglich. Bei mir auf dem Land mit Ortdurchfahrten oder Abzweigungen mit Wartepausen usw. geht es auf jeden Fall nicht. Das GSG ist aber lernfähig, daher ist diese Einfahrprozedur m.M. nach nicht wichtig. Die Alpina-Software ist aber auf jeden Fall besser als die Serien-Software. Ich habe das Original GSG aber auch noch in Reserve, so daß ich jederzeit zurückrüsten kann.
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Ich habe mein GSGit Alpina-Software im kalten Zustand gewechselt. Bin dann ca 15 km von Dorf zu Dorf gefahren. Das Getriebe passt sich im Laufe der Zeit aber ohnehin an Deine Gewohnheiten an. Ein Rütteln oder Rucken habe ich aber nicht. Am GSG sollte es daher nicht liegen. In diesem Drehzahlbereich ist die WÜK auf jeden Fall zu. Am Wandler sollte es daher auch nicht liegen. Möglicherweise zeigt die WÜK Verschleiß ähnlich dem Rupfen bei einer normalen Kupplung.
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Keines, v.a. wegen der unsäglichen Bedienung.
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SHZ, Xenon, Klimaautomatik, Automatkgetriebe (B25 und B30), einfacheres Radio (z.B. Business), MFL
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Weil er optisch ansprechend ist. Dazu kommt der tolle Motor, die sehr gute Handlichkeit (u.a. Wendekreis), kompakte Karosserie, Wirtschaftlichkeit. Hatte diverse Defekte in den letzten 4 Jahren (Ventildeckeldichtung, ABS-Steuergerät, Bremssattel, und noch ein paar Kleinigkeiten). Musste aber nur einmal den ADAC-Abschleppservice in Anspruch nehmen, als mir letzte Woche der AGB mitten in einer einspurigen Baustelle mit einem dumpfen Knall geplatzt ist. Im Übrigen ist der qualitativ beste BMW der E39. Aussage einer Bekannten aus dem BMW-Controlling. Der hatte mit Abstand die wenigsten und geringfügigsten Garantie- und Kulanzfälle. Alles was danach kam ist qualitativ immer schlechter geworden. Beides kann ich bestätigen: B10 E39 ist sehr gut (Materialqualität, Zuverlässigkeit), E91 war eine qualitative Katastrophe.
Laufleistungen: E46 260 tkm, B10 280 tkm