Die Drehrichtung sollte egal sein. Solange man keine Gewalt anwendet, passiert auch nichts wenn sich mal doch Ventile und Kolben beim Verdrehen treffen. Dreh nur alle Zündkerzen aus dem Kopf und stecke einen Lappen oder Papier in den Kerzenschacht, damit sich der Motor immer leicht drehen lässt.
Wenn die Nockenwelle so steht, dass Ventile auf Zylinder 1 komplett offen sind, drücken nur die Ventilfedervon Zylinder 1 auf die Nockenwelle, das heißt alle anderen können gefahrlos abgeschraubt werden.
Anschließend lockerst du auch den Lagerbock an Zylinder 1 etwas, aber so dass noch möglichst alle Gewindegänge greifen. Drehst du jetzt wieder die Nockenwelle entspannt sich auch der letzte Lagerbock und kann gelöst werden, die nockenwelle kommt allerdings hinten hoch, da sie nun die Ventile anderer Zylinder betätigen möchte, aber ohne die Halteböcke nicht mehr kann.
Die Lagerböcke sind nummeriert und müssen beim Einbau wieder an diesselbe Position. Sie sind in der Regel mit E/A1-7 bezeichnet.
Ich komm übrignens aus Südbayern.
Viele Grüße