E46 325i qualm und hoher Öl Verbrauch

  • Die melden sich jetzt schon eine Weile nicht mehr, am Anfang war noch die Rede davon das ich nicht die komplette Kosten der Reparatur selber zahlen muss… womit ich hätte leben können


    Aber wenn gar keine Antwort kommt geht’s zum Anwalt.


    Ich halte nur noch an dem Gedanken fest eine günstigere Lösung oder Alternative zu finden, ich will den Wagen ja eigentlich behalten, und mehr Stress vermeiden. Aber die Kosten von knapp 5000 Euro…. Das ist halt schon sehr viel.


    Habe mittlerweile auch ein bisschen die Lust an dem Auto verloren, habe den jetzt seit fast 4 Wochen und bin den nur heim und dann quasi direkt in die Werkstatt gefahren…. Hab den Karren nicht mal angemeldet😂

    Die einzigen guten Stunden waren genau 2 nach Abholung, bis die Öllampe an ging

  • Meinen oder haben die eine Kompressionsmessung gemacht? Um eine vernünftige Abwägung der Optionen zu machen, solltest du die Ursachen recht genau kennen.

    Es geht hier aber um die Ölabstreifringe, nicht um Kompressionsringe.

    Verwundert reibt man sich die Augen und fragt sich,
    wann die Automobilentwicklung so katastrophal falsch abgebogen ist...


    Hans Jörg Götzl

  • Ich weiß garnicht warum sich hier alle gleich auf Kolbenringe und VSD festlegen. Erstmal sollten die Fehlerquellen wie KGE, Falschluft und das Peilstabruhr mit Ölablauf kontrolliert werden. Öl verbrauchen fast alle M54, die einen mehr und die anderen weniger. Mein 530i und von meiner Tochters 325i Capi haben bei Kauf enorm Öl gesoffen. Abhilfe: wie schon geschrieben, Fehlerquellen beseitigen und wir haben auf 10w60 umgeölt. Seid über 100 TKm ein Ölverbrauch von max 1 l auf 10 TKm. Auch das man alle Gebrauchtmotoren gleich schlecht redet, kann ich so nicht nachvollziehen. VDD einmal abbauen und wenn der sauber von innen aussieht, ist das schon mal die halbe Miete. Zuylinder Endoskopieren und da kannst auch sehen, ob der Öl braucht oder nicht. Hab vo 3 Jahren einen M54 B25 ( soll 160 TKm gelaufen haben ) für 420,- € inkl. Versand bezahlt und der Motor braucht zwischen den Ölwechseln überhaupt kein Öl.


    Ich versteh auch nicht, warum bei Kauf sich viele nur auf Lowmeiler oder Rentnerfahrzeuge versteiffen. Die stehen sich einfach kaputt und zu viel Kurzstrecke. Die M54 Motoren sind eigendlich Dauerläufer, d.h. bei entsprechender Pflege sind 500000 oder 700000 Km kein Thema. Wer in der Oltimerszene ein wenig unterwegs ist, weiß was ich meine. Ein guter Oltimer wird regelmäßig und das auch mal im Winter bei trockenen Wetter bewegt, sonst kannst das Ding zwar bewundern, aber nicht mehr Fahren.

  • Wie viel Öl hat der verbraucht als ihr ihn gekauft habt?


    Ich habe jetzt bei meinem die VSD und die KGE machen lassen, auch den O2 Pilot mod.


    Leider braucht er immer noch sehr viel Öl…. Vielleicht sollte ich auch mal den Öl peil Stab sauber machen und den O2pilot mod erstmal wieder entfernen…


    Obwohl ich sagen muss das die Rauchentwicklung nach dem schubbetrieb so gut wie weg ist.

  • Ich weiß garnicht warum sich hier alle gleich auf Kolbenringe festlegen.

    Deshalb

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    Superdickes Öl bringt m.M.n. übrigens gar nichts. Wichtig ist eine gute Reinigungswirkung und niedrige Verdampfungsverluste.

    …und 500000-700000 sind vllt möglich. Problem ist, bis dahin ist alles andere kaputtgegangen wenn das Fahrzeug nicht im 40000km/Jahr Dauereinsatz ist.

  • @fr.jazbec dann geh mal ins e39 Forum und guckt dir mal den Fred mit +++wer hat die meisten Kilometer runter+++ an und die fahren sogar alle noch!!!!

    Woher nimmst du nun die Annahme, das es die Kolbenringe beim Motor vom Treadersteller sind, weil ich hab noch nicht lesen können, das KGE und Ölpeilrohr schon geprüft wurden.


    Solche Kolbenringe kenne ich. Revediere gerade ein M54 B30 Motor, der erst 166 TKm gelaufen hat und da sehen die Kolbenringe genauso aus. Da hilft auch keine Toralinkur mehr und das Motorinnere ist sieht wegen der 0w30 Plörre von Castrol dementsprechend, auch aus. Das mit dem dem Ölsorte lass ich mal, weil das nur Ausarten würde. Die M54 sind die letzten zuverlässigen und Grund solide Motoren, die BMW gebaut hat. Bei regelemäßigen Ölwechselintevallen kannste fast jedes Öl in dem Motor fahren und da sprech ich aus Erfahrung. Zu meiner Lehrzeit 1980 gab es alle 10000 Km einen Ölwechsel und kein Motor sah so aus, wie die mit ihren Longlife Ölen. Zu guter letzt, geh mal in die Joung/Oltimerszene und guck dir mal an, was die an Viskositäten beim Motoröl heute in ihren Motoren fahren

  • Zu guter letzt, geh mal in die Joung/Oltimerszene und guck dir mal an, was die an Viskositäten beim Motoröl heute in ihren Motoren fahren

    So ein bisschen lustig bist du ja schon - WIR sind beim E46 aber so was von voll in der Youngtimer-Szene - mein Coupe ist genau 25 Jahre alt geworden, die ersten E46 Limos bekommen in 2,25 Jahren (April 2028) das H-Kennzeichen und sind dann offizielle Oldtimer!


    Das Ölthema wurde hier auf bisher 166 Seiten ausführlich behandelt - statistisch ist eine klare Tendenz zu 5W-40 zu erkennen, 0W-40 für die, die auch im Winter einen E46 fahren :watchout: .


    Die 10W60 Ölverbrauchsabhilfe mag dann für die wirklichen Oldtimer mit Graugussmotoren und Abstreif-/Kompressionsringen die noch handgedengelt wurden, gelten oder für die M-Modelle, welche die hohe Temperaturaufnahmefähigkeit benötigen - sonst ist es wie fr.jazbec schrieb: gute Reinigungsleistung und wirklich regelmäßige Wechsel helfen da mehr, als der Glaube an das 10W60 Märchen.

  • Habt ihr noch eine Idee wie ich meine Öl Ringe im eingebauten Zustand sauber bekomme? Habe schon 1 piston soak und 2 mal toralin gemacht, leider ohne wirklich messbaren Erfolg…..

  • VW Motoren mit dem zweiteiligen Ölabstreifring (wie beim M54) haben übrigens dieselben Probleme mit den Ringen. Wer beim M54 den Kolben in die Hand nimmt, baut intelligenter Weise die dreiteiligen Ölabstreifringe vom M52 ein.