Beiträge von Jakeman

    Zum Glück hat mich ein bekanntes Forumsmitglied hier davor bewahrt, mein Budget unnötig in Stahlpleuel und Schmidekolben zu versenken. Und obwohl ich ja eigentlich alles wusste, was er mir erzählte, hat es mir dann doch die Augen geöffnet und ich bin bei Serienverdichtung und original Pleuel geblieben. Gut, ein bisschen Verdichtung erhöht wird ja schon durch die Kopfbearbeitung, aber nicht nennenswert.


    Durch geschicktes Kombinieren der schwersten Kolben mit den leichtesten Pleuel ist es mir tatsächlich gelungen, dass der Unterschied zwischen schwerster und leichtester Kolben/Pleuel-Kombi nur 3 Gramm beträgt.


    Ob mans merkt :gruebel: keine Ahnung. Abwarten :m0027:

    So, endlich ein echter 3 Liter 8)


    Der Kolben vom Ersten wollte nicht so recht. Jetzt schwebt natürlich der Gedanke: Was ist mit den Ringen... und lässt mich unruhig schlafen.


    Ich kenn das schon: Da wird dann noch mal ausgebaut und alles war in Ordnung, um DANN beim Einbau kaputt zu gehen :m0037:


    Ich gugg trotzdem noch mal nach... dem Ersten. Der Rest fluppte

    Nach dem ich mit meinem ganzen Werkzeugpröttel temperaturtechnich von der Garage in den Keller umgesiedelt bin, habe ich heute endlich angefangen, mich dem Herzstück zu widmen :)

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    Da ich im Frühjahr schon mal die KW gut geölt in sein Lagerbettchen gelegt und mit den alten Schrauben mit 20 Nm fixiert hatte, dachte ich, ich könnte die neuen Schrauben rein machen und gut. Doch beim Drehen der Welle kam mir eine Stelle irgendwie nicht so ganz fluffig vor wie ich es gern hätte. Hab ja schon ein paar mal dran gedreht, weils Anfangs so schön war 8)


    Doch jetzt spürte ich eine, wie soll ich sagen, stumpfe Stelle beim Drehen. Ich vermute, da ich das ganze mit dem Spezialöl für initiale Neustarts eingesetzt hatte, dass das Öl etwas stockt beim Drehen. Was ja erstmal überhaupt nicht schlimm ist.

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    Doch ich bin viel zu neugierig, um da mal nicht genauer nachzusehen. Also Welle noch mal raus, geguggt und natürlich nix verdächtiges gefunden. Wie auch, wenns das Öl war, was ja wahrscheinlich ist.


    Was mir aber aufgefallen ist, dass die sichtbare Schicht der neuen ACL-Lager teilweise verschwunden ist :m0033:

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    Nachdem ich mir dann mal alles genauer angesehen habe bin ich der Meinung, dass diese dunkelbraune, hauchdünne Schicht ein Schutz zum Erststart ist. Ich denke, und hoffe mal, dass hier nicht das o.g. Öl irgendwas angelöst hat, was da eigentlich hingehört :gruebel:


    Kennt sich einer mit ACL-Lagerschalen aus und kann da was schlaues zu sagen?


    Ich hab die Welle dann mal wieder eingebaut, dreht sich einfach göttlich :m0006:

    Hab aber die Hauptlagerschrauben noch nicht auf Drehwinkel angezogen, sondern nur mit 20 Nm gesetzt. Könnte also noch mal... :m0003:

    Jo schon klar, aber das ist m.M.n. ja nur der Folgeschaden aus dem verbogenen Pleuel.


    Die Frage von mir geht dahin, warum sich denn das Pleuel verbogen hat. Das kann ja nur passieren, wenn sich etwas im Brennraum befindet und der Kolben nicht in den OT fahren kann.


    Wenn es irgendwas Festes war, dann muss man dass am Kolbenboden sehen. Und natürlich auch im Brennraum.

    Wenn es was Flüssiges war wird man keine Einschläge erkennen. Würde mich darum interessieren, was denn letztendlich die Ursache des Schadens war. Es fällt mir schwer zu glauben, dass der Anlasser das schafft.

    Wenn der betreffende Zyl. natürlich mit Sprit, Öl, Wasser (mehr haben wir ja nicht an Board) befüllt ist und schon ein anderer der 6 gezündet hat, dann wiederum...


    Einspritzdüse undicht und den Zyl. vollgetröpfelt könnte ich mir vorstellen, WENN denn keine Abdrücke am Kolben sind.


    Aber das muss doch mindestens einmal geknallt haben :gruebel:

    Da hab ich jetzt den 5er 2 Wochen im Netz inseriert ohne viel Hoffnung, und außer diversen "was ist letzter Preis" Anfragen kam da nichts. Wie erwartet. Ich hatte so im Stillen gedacht, jemand könnte den Recaro-Sitz, die Felgen mit den ziemlich neuen Reifen und ggf. die AHK für sich gebrauchen aber gut. Plan B war ja, ich bau Sitz und Räder ab und verticke die einzeln. Der Rest für den Schrotti.


    Als ich die tollen Räder, mit denen ich meinen 3er rangiert habe, auf den 5er Schrauben wollte, merkte ich, dass die Mittenzentrierung nicht passt. Beim E39 ist die größer, hab ich gar nicht gewusst.


    Jetzt war ich neugierig und wollte mal Daten haben. Also einfach mal die KI bei Google gefragt, die hatte ne echt gute Idee für das Problem:


    Die Mittenzentrierung beim BMW E39 ist ein Lochkreisdurchmesser von 74,1 mm, der für das korrekte und sichere Aufsitzen von Felgen auf der Radnabe sorgt. Wenn Felgen von anderen BMW-Modellen wie dem E90 (mit 72,6 mm Mittenzentrierung) auf einem E39 montiert werden sollen, ist dies nur mit speziellen Zentrierringen möglich, um die Differenz auszugleichen.


    Manchmal kann alles so einfach sein...