Beiträge von Gany

    Irgendwann ist einfach zu viel Schmodder drin. Vor allem zu lange Ölwechselintervalle tun da ihren Job...
    Einmal frisches Öl spült dann ein wenig Dreck wieder raus (oder eben weiter) und dann bleibt es eben an einer "Engstelle" hängen.


    Ich denke mal wenn du das gereinigt hast, wirst du schon gesehen haben, dass sich hier Dreck gelöst hat?


    Beim Nachfolgermotor N52 wird vom Reinigen abgeraten, denn es bringt meistens max. eine sehr kurzfristige, aber keine dauerhafte Verbesserung...

    Zum Problem, leider keine Ahnung.

    Von Strongflex hatte ich schonmal gehört. Da ich auch einige Tracktools hatte, bin ich dem Ganzen nicht abgeneigt. Ich würde das durchaus damit probieren. Ich hatte die härtere Lagerung für mich meist nicht als störend empfunden.
    Ich kann aber nicht beurteilen, in wie weit du mehr auf Sport oder Komfort stehst...

    Danke dir, das ist jetzt deutlich verständlicher.

    Dann würde ich wahrscheinlich tatsächlich eher den normalen Ölwechsel machen lassen, dabei Filter und Magnete erneuern und anschließend nach einigen hundert bis 1.000 km nochmal einen Ölwechsel machen lassen. Eine Spülung mit Reiniger würde ich bei dem Alter und der unbekannten Getriebeöl-Historie dann eher vermeiden.

    Das Getriebe schaltet für mein Empfinden wirklich sehr weich und unauffällig – natürlich kann das auch etwas subjektiv sein. 😄 Ich fahre den Wagen allerdings auch eher entspannt.

    Ich finde es immer wieder interessant, ich kenne dich nicht, aber eine gute Fachwerkstatt, die ggf. speziell auf ältere BMWs spezialisiert ist, macht tendenziell weniger Fehler wie wir als Laien, wenn wir das selbst machen.
    Bei meinem 730i waren wir auch zu zweit, bzw. zu Dritt zum Getriebeölwechsel. Gleichzeitig einfüllen und durchschalten geht halt alleine ohne Maschine nicht wirklich.


    Klar ist es was anderes, wenn man es selbst macht und das Auto ist oft das eigene "Baby", aber die Autos (oder Getriebe) sind solide und keine filigranen Hexenwerke.

    Unterscheide bitte auch zwischen Spülung und Spülung mit Reiniger, das sind zwei gänzlich verschiedene Dinge! Bei der ersten Spülung, meist schonender, oft sogar über Ansteuerung der Hydraulikpumpe im Getriebe hätte ich absolut keine Bedenken. Bei der Spülung mit Reiniger und anschließendem Auffüllen mit dem passenden Getriebeöl ggf. aber auch nicht, wenn die Werkstatt/Recherche mir sagt, dass die Getriebe mit (diesem) Reiniger gut verträglich sind.

    Nur weil eine "Schwarzes Schaf" vermutlich eher Hinterhofwerkstatt, da mal laut dem Internet auf ein Getriebe gefühlte 30 bar Spüldruck gegeben hat, und dann die ganze Hydraulik innerlich i.A. war, heißt das nicht, dass nicht 99% der Werkstätten die eine Getriebeölspülung machen, ihr Handwerk nicht auch verstehen. ;)

    Okay, also die Laufleistung von 157t km ist für die guten alten 5HP Getriebe nicht viel. Wenn der Wagen überwiegend entspannt gefahren wurde, würde ich mir keine großen Sorgen machen, auch weil du meinst, es schaltet Butterweich (subjektiv? Hand aufs Herz? Keine rosarote Brille an?.

    Viele legen erst Hand an wenn es dann schon zu spät ist, und selbst dann laufen die Getriebe oft nach dem Wechsel wieder super. So bei einem VTG eines (BMW E91 335xi) selbst mal erlebt bei 277t km den ersten Service gemacht, weil es massiv geruckelt hat, danach war wieder (fast) alles gut. Ein gewaltiger Unterschied!


    Man darf schon auch mal sagen, die guten alten Getriebe sind oft zuverlässiger wie das neue (feinere, komplexere) Technikkompositum. Aber viel hängt auch mit Handhabung und der Fahrweise zusammen.


    Ich sehe den Sinn dahinter jetzt nicht? Machst du es selbst? Einfach mit Schlauch von einem höheren Punkt aus einfüllen?


    Warum willst du es wechseln, zumachen, dann erst fahren/durchschalten, dann nochmal wechseln? WICHTIG! Man soll muss es beim Befüllen durchschalten, weil sonst das Getriebe nicht vollständig befüllt ist.

    Da ich aber nicht weiß welches Getriebe du hast, genau prüfen und dann genau nach Anleitung vorgehen.

    Wenn du nur so einfüllst bis es rauskommt, dann stopfen drauf und anmachen, dann ist das ja zu wenig. Alles was du vorher abgelassen hast (auch das, was im Getriebe/Pumpe/Hydraulikkanäle und Filter) fehlt dann im Volumen. Du kannst beim Getriebe nicht wie beim Motor vom höchsten Punkt einfüllen, sondern nur von der Oberkante der Getriebeölwanne. Das wäre dann wie bei einem Motor wenn du ihm 1-2 Liter zu wenig gibst. Nur geschätzt bzw. zur Vorstellung, keine Ahnung wie viel in die Ölwanne genau reinpasst.


    Also, entweder einen gescheiten Wechsel machen, dann durchaus aus meiner Sicht min. mal 100 km fahren, dann nochmal wechseln. Aber genau dann würde ich auch den Filter tauschen und die Magnete reinigen. Da es aber in diesem Fall schon fast egal ist, würde ich halt gleich mal 1000 km fahren, oder zumindest einige 100 km, damit es auch ein paar Heiß-Kalt und vor allem längere Warme Zyklen hatte um noch mehr zu lösen an Schmodder. Du holst jetzt damit nicht nur einen Wechsel der min. überzogen wurde nach, sondern gleich zwei Wechsel, da ja von den Herstellern oft 80t km empfohlen wird und du bist da ja doppelt drüber.

    Alternativ, fahr in eine gute Werkstatt und lass da eine ordentliche Spülung machen. Dann sieht man wie Frischöl und Rücklauf am Ende die gleiche Farbe haben.


    Ich habe bei meinem E32 730i V8, was glaube ich das gleiche Getriebe ist (oder eben der Vorgänger), einfach selbst einen Wechsel gemacht und wollte dann nach 1000 km nochmal einen machen. Bei mir darf man aber nicht vergessen, ist das Getriebe schonmal getauscht worden auf Kulanz von BMW und danach nochmal nach Vorschrift des Getriebeherstellers geserviced worden, weil der Vorbesitzer da wert drauf gelegt hat. Es hat also theoretisch weniger gelaufen wie Deines.

    Also, je nach Getriebe Modell, Alter, Wartung in der Vergangenheit, bereits aufgetretenem Verschleiß, sind bereits Schäden/Verschleiß spürbar, z.B. Ruckler, Kraftaussetzer o.ä, ist eine Pauschalaussage immer sehr schwierig.


    1. Manche Getriebe mögen keine Spülung mit Druck von außen, hier soll nur abgelassen, über den Einfüllstutzen eingefüllt werden bis es wieder rauskommt, dann nach gewisser Prozedur durchgeschalten werden im Leerlauf (währenddessen weiter reinlaufen lassen). Ich würde sagen hochwertige "Getriebespülungsgeräte" geben keinen (hohen) Druck.

    2. Manche Getriebe mögen keinen Reiniger, ZF im speziellen. Bei den alten GM würde ich mir da weniger Sorgen machen, aber wir reden inzwischen auch über 21-28 Jahre alte Hardware die wir da haben. Der Sinn von Reiniger ist ja auch nur vermehrt Schlamm zu lösen.

    3. Wurde das Getriebe ordnungsgemäß gewartet bisher, wenn Nein, kann sich der Zustand bei einer Spülung verschlechtern bis hin zum Getriebeausfall, so auch z.B. beim ZF-8-Gang, bei höherer Laufleistung (ab 150-200t km). Den genauen techn. Hintergrund kann ich nicht erklären, mir wurde aber gesagt, hier muss von Fall zu Fall individuell beurteilt werden, da das Risiko eines Folgeschadens ggf. höher ist. Vielleicht könnte sich hier über die Zeit die Schlacke/Ablagerungen lösen bei frischem Öl und dann Kanäle verstopfen oder ähnliches? Diese Info kommt übrigens von einem Bekannten von mir, der seinen 530xd F11 mit etwa 180t km und vermutlich erster Getriebeölfüllung zur Wartung gebracht hat bei einem Spezialisten (Don Simon war es). Der Wagen schaltete absolut sauber und es wurde nach einer Probefahrt mit dem Meister entschieden den Ölwechsel durchzuführen. Vor allem wenn der Meister aber bereits feine/kleine Einschränkungen beim Fahren spürt, ist wohl ein gewisses Restrisiko vorhanden, dass bei der stark verspäteten Wartung/Spülung eine Verschlechterung des Zustandes/Schaltgefühls möglich ist.


    Ansonsten sehe ich aber keinen (großen) Grund, warum man nur einen Ölwechsel statt einer Spülung (ohne Reiniger) macht. Außer eben, dass es vielleicht min. schonender ist und eben den Finanziellen, denn bei einem Getriebeölwechsel mit Spülung braucht es halt ~ 20 Liter, bei einem reinen ablassen und "nur" neubefüllen eben nur die ~ 6,5 Liter (habe ich gerade von meinem E32 730i 5HP18 im Kopf, ist aber schon etwas her) ...

    Ich kann den Bremsen-Heinz, einfach mal googlen, empfehlen, dort glaube ich, gibt es irgendwo eine Tabelle, welche Scheibe + welchem Belag gut funktioniert und guten Biss erzeugt. Auf der Website gibt es auch verschiedene Stufen an Belägen von Serie/Sportiv/Motorsport. Ich kann sagen, ich habe einige Beläge durch probiert und weiß, was ich will.

    Leider ist der Wagen ja Automatik, aber andere würden sich jetzt auch die Frage stellen:
    Was sind denn jetzt diese "mit einigen Gebrauchsspuren"?

    Und wWas ist denn mit dem Schlüsselkratzer? Ich lese "mit dem Schlüssel über die Beifahrerseite gerutscht (dokumentiert mit einem Foto), was daraufhin ausgebessert wurde". Aber ich sehe kein Foto? Heißt es wurde ordentlich (bei-)lackiert, die ganze Türe lackiert, oder gar die ganze Seite, oder nur mit einem Lackstift und gut poliert?
    Vielleicht gibt es noch ein paar mehr Bilder...

    So, also, Kommunikation mit dem Verkäufer war schwierig, ich will Verständnisvoll sein, aber... Freitag telefonisch abgesprochen und alles für Montag ausgemacht, dann direkt ihm geschrieben, passt, wir machen das Montag 14:30 Uhr, habe ihn auch direkt nochmal versucht anzurufen. Eigentlich hätte ich da schon sagen müssen, Stop, bevor er mir es nicht nochmal bestätigt! Aber telefonisch war er eigentlich ganz nett und sehr entspannt. Zugticket gebucht, der kleine Cousin sollte ihn erstmal selbst anschauen, ich wollte mit dem Hänger die 5-8 Std. herumgegurke erst machen, wenn der kleine Cousin vor Ort auch sagt, passt alles. Schon zu viel Scheiße gesehen und Zeit = Geld + die Spritpreise. Die ausgemachte Bestätigung kam aber nie von ihm.
    Er meinte aber auch, er antwortet vielleicht erst stark verzögert, ist selbst viel am Fest unterwegs. Alles gut, habe ich mir eingeredet.


    Sonntag Abend kam dann von ihm mal so eine Nachricht, irgendwie passt ihm das gerade alles doch nicht mehr so. Wir sollen doch gleich mit dem Hänger kommen. Okay, kein Problem habe ich ihm geantwortet, wenn er mir nochmal schreibt bis Montag früh 8:30 Uhr, kann ich rechtzeitig starten, hatte eh einen Zeitausgleichstag und meine eigentlichen Pläne hatten sich zerschlagen. Aber wieder mal kam dann keine Antwort...


    Gestern zum ausgemachten Termin habe ich dann mal Sturm geklingelt, nachdem ich zuerst gar nichts mehr gehört habe, aber eigentlich was ausgemacht war.
    Dann kam die Nachricht, er ist nach wie vor auf dem Fest, will auch da nicht weg, Tisch gekauft, Essen etc. ... ein Bekannter will den Wagen jetzt haben. Wir haben dann über ne halbe Stunde am Telefon diskutiert, hat er ihm wohl auf dem Volksfest (im Suff am Samstag Abend interpretiere ich jetzt mal so halb rein) versprochen. Heute kommt der Bekannte direkt mit dem Anhänger vorbei, falls der ihn nicht nimmt, hat er mir ein Dutzend mal versprochen, hätten wir den zweiten Zuschlag, aber Bekannter geht halt vor und der hätte ihm auch noch mehr Geld geboten.

    War auch meine Idee, aber wenn der Zustand passt soll das kein Thema sein. :)
    Das es kein Auto ist, was man sofort 10t km quer durch Europa fahren kann ist auch klar, aber das wird schon.


    Wir haben jetzt einen Termin für Montag. Wegen dem Fest passt es tatsächlich dieses Wochenende beim Verkäufer nicht. Bzw. mein kleiner Cousin, ich werde dann per Videocall dazu geschalten.
    Wenn alles passt bei der ersten Durchsicht gibt es ne Anzahlung und wir holen ihn in 1-3 Wochen.