Automatikgetriebe-Software Änderung / Update *Erfahrungsberichte*

  • Die Automatiksteuergeräte analysieren das Fahrverhalten des Fahrers während der Fahrt basierend auf z.B. dem Bremsverhalten oder auch wie schnell und heftig der Fahrer Gas gibt. Sprich der Wagen wird z.B. auf der Nordschleife deutlich knackiger schalten als im Stadtbetrieb. Ich persönlich schalte am Handschalter gerne früh runter und nutze die Motorbremse. So habe ich das bei mir und vielen anderen Fahrzeugen mit dem GM Auomat auch programmiert, der Wagen schaltet dann bei knackigerem Bremsen schön flott mit runter, ähnlich wie ein DSG Fahrzeug. Das ganze kann man dann noch abhängig machen ob man in D oder S unterwegs ist. Ich war mir sehr sicher, das es diese Funktion am GS8.60.x auch gibt und ich glaube ich habe die entsprechende Kalkulation gefunden.


    Die beiden Automatiksteuergeräte (ich fasse da die GS8.60.x Baureihe zusammen) hat knapp 20 verschiedene Schaltprogramme, u.a. mehrere Bergprogramme die anhand der Steigung zur Anwendung kommen. Angefangen mit A1 für mittlere Steigung oder leichtem Anhänger bis zu A* für Anhänger mit nem Fahrzeug drauf und die Alpen hoch. Das kann man dann alles separat abstimmen hinsichtlich Schaltpunkte der Gänge je nach Last und ob und wie der z.B. der Wandler angesteuert werden soll.


    Die Funktionen lassen sich über digitale Hauptschalter ein- oder ausschalten. Ich weiß z.B. aktuell noch nicht so ganz ob mir die Staufunktion gefällt.

  • So, die Entwicklung des 5HP ist noch nicht abgeschlossen, da vergräbt der Daniel seine Nase schon ganz tief ins 6HP 🫣


    Was‘n da los? Ich träume ja immernoch von einem 6HP am M54 im E46 Chassis. Bis dato wegen nicht kompatiblem Bus-System nicht möglich, aber… ☺️

  • Also das klingt schon alles sehr aufwändig und wenn ich mal überlege, wie lange du da schon dran bist. Machst du sowas eigentlich beruflich oder hast du dir das nur zum Privatvergnügen drauf geschafft?


    Was mich bei der Bremsrückschaltung interessieren würde, wie sieht es mit dem sogenannten "Segeln" aus? Ich lasse den Wagen z.B. gerne rollen, wenn ich vor mir eine rote Ampel sehe. Auf meinen üblichen Strecken geht das ganz gut, aber wenn das Getriebe zu früh zurück schaltet, bremst der Motor zu stark ab und dann verliert man diesen Schwung.

  • Ich mach das nur aus privatem Interesse :) Joah, da gehen ein paar Monate bei drauf.


    Segeln kann man ein oder ausschalten, ich persönlich hasse es wie die Pest :) Ich kupple aber auch nie aus wenn ich auf eine Ampel zufahre, verbraucht nur unnötig Sprit.

  • Ich mach das nur aus privatem Interesse :) Joah, da gehen ein paar Monate bei drauf.


    Segeln kann man ein oder ausschalten, ich persönlich hasse es wie die Pest :) Ich kupple aber auch nie aus wenn ich auf eine Ampel zufahre, verbraucht nur unnötig Sprit.

    Auskuppeln natürlich nicht. Es geht ja darum möglichst spät zurückzuschalten. Die Schubabschaltung wird doch ebenfalls aktiviert und so verbrauchst du gar keinen Sprit während dem Rollen. Korrigiert mich, wenn ich einen falschen Begriff verwendet habe.

  • Beim Segeln wird der Antrieb vom Motor getrennt. Damit der Motor nicht ausgeht, muss (wie im Leerlauf) weiterhin Kraftstoff eingespritzt werden. Es ist wenig, ja, aber das ist ja auch ein Kraftstoffverbrauch. Vorteil ist, dass das Auto insgesamt nicht ausbremst und bei hohen Geschwindigkeiten widerstandslos rollen kann.

    Bei der Schubabschaltung wird der Antrieb NICHT vom Motor getrennt. Die rollenden Räder drehen weiterhin den Motor, weil das Getriebe nicht davon trennt. Beim Handschalter sehr leicht vorzustellen. Wenn ich nicht das Kupplungspedal trete, ist jede Motorumdrehung mit der Radumdrehung verbunden (in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis). Beim Automatikgetriebe würde eben D drin bleiben und der Gang nicht rausgenommen werden. Frühe Rückschaltung sorgt dann dafür, dass die Drehzahl deutlich über 1000 1/min Motorumdrehungen bleibt, damit die Schubabschaltung weiterhin greift. Das ist dann Drehen des Motors ohne Kraftstoffeinspritzung.