Beiträge von TheStig

    Moin, der Unterschied zwischen diesen beiden Schaltarmen ist einmal das 6-Gang Getriebe von ZF (links) und das 5-Gang Getriebe von Getrag (rechts).


    Für gewöhnlich sind die Buchsen (Pos. 2) und das Lager (Pos. 5 links und 4 rechts) für Spiel verantwortlich. Hie kann man Powerflex oder Strongflex einsetzen, da die BMW Teile recht teuer sind und hinterher immer noch leichtes Spiel haben. Nachteil ist hier, dass die Vibrationen vom Antriebsstrang etwas direkter in den Hebel geleitet werden.

    Der Schalthebel selbst ist auch mit einvulkanisiertem Gummi versehen:
    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/nTNj6WU.gif]
    Der wackelt im Neuzustand auch gut.

    Ansonsten HIER die Teile raussuchen und bei BMW bestellen.

    Ja und nein.
    Ja, unterschiedliche Baugruppen. Und klar, Sensorik ist auf jeden Fall empfindlicher und kritischer.
    Nein, weil es in beiden Fällen um nicht originale Teile geht. Da liegt für mich das große Problem. Bei Aftermarket-Thermostaten gibt es auch genug Probleme.


    Was ich meinte war: Der TÖNS ist absolut verzichtbar, während KGE und Thermostat deinen Motor kaputt machen können, darum ist das was anderes.

    Es gab auch mal einen, der hat bewusst jedes Jahr zum Ölwechsel auch die KGE gegen die billigste ausgetauscht. Die Definition von: Wer billig kauft, kauft öfter.


    Na ja, Glück muss man haben. Mein NTY-Thermostat funktioniert auch prunkvoll, hätte ich auch nicht gedacht bei dem Preis.

    KGE und Thermostat sind ja nun ein bisschen was anderes als ein Sensor, der eine Lampe im Kombiinstrument ansteuert.

    Moin, da der TÖNS mittlerweile ja nicht mehr von HELLA im Aftermarket verfügbar ist, wollte ich einmal fragen, ob Leute Erfahrungen mit anderen Marken haben?

    Ich wäre gewillt Febi, Vemo oder Herth&Buss einmal auszuprobieren, viel mehr Geld möchte ich nicht für einen digitalen Ölpeilstab ausgeben, wenn noch einen analogen hab 8o

    Nur zur Info. Die Original Motorlager kamen von Boge. Die aktuellen Lemförder Lsger, werden in China gefertigt.

    Der E46 ist lange aus dem After Market raus. Die OEM Hersteller bedienen entweder mit NOS Bestand oder lassen ein Alltime Bestand in Asien fertigen.


    Ich schraube seit 40 Jahren und kann euch versichern, dass ich in den letzten 15 Jahren von allen namhaften Herstellern Teile hatte, die schlicht Mist waren.

    Obwohl selber Hersteller identische Teilenummer kann man an vielen Teilen erkennen, dass sie in kleinen Details unterschiedlich sind. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie schlechter sind aber lässt erkennen, dass die Fertigung verändert...meistens verlagert wurde.

    Also bei mir waren original (325i touring 2003) Freudenberg Motorlager mit BMW Logo verbaut.


    In China produzierte Lemförder Teile haben übrigens ein "L" mit Dreieck eingeprägt, nur die Made in Germany Teile haben noch die "Eule" eingeprägt.

    Offiziell kamm dann 2003 die M54 im E46 als Euro4 Triebwerke raus - mit SLP und anderen Werten in der DME fürs Auslesen - hardwaretechnisch war das aber kein (mir bekannter) Unterschied zu einem 2001er M54 mit SLP.

    Die Katalysatoren haben für EU4 eine andere Teilenummer, aber in anderen Foren gibt es auch Rätselraten darüber, was da anders sein soll.

    Leute ich bin ein wenig irritert darüber, wie selektiv hier gelesen wird.


    Es hieß:

    Die Werkstatt hat wieder den Druck gemessen und meinte, dass alles in Ordnung sei.

    Was bedeutet: Der Wagen hat bei Leerlaufdrehzahl, die von BMW spezifizierten >0,5 Bar Öldruck. Der Motor ist gesund.



    Die Maßnahmen der Werkstatt von Lu999 hatte den einzigen Effekt einer vollen Kasse, da die Lampe eindeutig brannte, obwohl 0,5 Bar Öldruck anlagen.

    Wenn die Werkstatt bestätigt, dass der Öldruck in Ordnung ist und trotzdem munter Teile tauscht, helfen sie nicht dir sondern sich selbst.



    Kleiner Exkurs:

    Wie schon erwähnt und auch hier im Post zu genüge beschrieben, das Problem tritt auf, obwohl der Öldruck passt. Auch BMW ist das bewusst.
    Es gibt in amerikanischen Foren seit 2012 Diskussionen darüber, wie dieses Problem entsteht. Der Öldruckschalter funktioniert relativ simpel, er soll bei einem Druck von unter 0,5 Bar Fahrzeugmasse über den Pin schalten (also Minus), er ist beim E46 direkt mit dem Kombiinstrument verbunden, die Birne hinter der Öldrucklampe hat bei Zündung permanent Plus. Ist der Druck also unter 0,5 Bar schließt sich der Stromkreis und die Lampe leuchtet.

    https://www.e46zone.com/forum/…light-at-hot-idle/?page=3

    In diesem Forum wird nun beschrieben, dass ein Nutzer einen Versuchsaufbau gemacht hat:
    Eine 12V Lampe in den Sichtbereich des Fahrers gelegt, der Pluskontakt geht direkt an die Batterie und der Minuskontakt an den Öldruckschalter.
    Wird die Zündung eingeschaltet brennt die Lampe, so weiß man, dass die Schaltung funktioniert.

    Jetzt das Interessante, mit diesem Versuchsaufbau, bleibt die Lampe während der Fahrt aus. Erst wenn der Fahrzeugkabelbaum genutzt wird, flackert sie wieder.


    Was für mich bedeutet, dass irgendeine Eigenheit am Fahrzeugkabelbaum dieses flackern begünstigt. Mir fällt bei bestem Willen keine logische Erklärung dafür ein, hat mir aber die Angst genommen, dass meine Pleuellager zeitnah um die Ohren fliegen.