Nur mal so als Gedankenspiel.
Zahlen sind alle fiktiv und sollen nur der Veranschaulichung dienen.
Ich sag mal, im Worst Case wird BMW für die Produktion der Ersatzteile so viel bezahlen wie die eBay-Händler für ihre Billig-Windläufe (was nicht stimmt, weil ich bei Mercedes mitbekommen habe, wie Zulieferer gedumpt werden).
Selbst in diesem Fall ist die Preisdifferenz zu den eBay-Windläufen noch die Marge für BMW.
Ich finde es immer schwierig, sich diese Preisgestaltung "schön" zu rechnen oder schönzureden Der Preis wird bei Aufnahme in den Teilekatalog festgelegt und dann in einem festen Turnus um 2–6 % angehoben. Dadurch steigen die Preise zwangsläufig exponentiell (beim E46 mittlerweile noch mehr, weil er zu den BMW-Classic-Modellen gehört). Dass dieses Vorgehen etwas absurd ist, sieht man meiner Meinung nach bei Schrauben, die teilweise in der laufenden Produktion noch verwendet werden, aber trotzdem einen stolzen Preis von 9–11 € haben, da sie eben schon sehr lange nach diesem Prinzip teurer geworden sind.
Klar bin ich auch froh, zu sehen, dass es für unsere Autos, die in den späten 1990ern konzipiert worden sind, noch OE-Ersatzteile bei BMW zu kaufen gibt.
ABER: Trotzdem weiß ich auch, dass die Preise so gestaltet sind, weil BMW das kann und möchte und nicht, weil man das logisch rechtfertigen kann.