Beiträge von M54B25

    Glückwunsch - für diesen Beitrag darfst Du dir den Titel des Tages selber aussuchen:

    a) Troll des Tages

    b) PHEV-Depp des Tages

    c) Ich-bin-wirklich-so-dämlich User des Tages


    Aber schön, wie du die Ergebnisse der Studie weiter bestätigst - Dienstwagenfahrer (hier vornehmlich Audi, BMW, Skoda, VW) laden kaum elektrischen Strom, um ihn dann im PHEV zu nutzen:


    Gelandener_Strom-100km_PHEV.jpg


    Erklärung zur Abbildung: "Abbildung 10 zeigt die Häufigkeitsverteilung der aus dem Stromnetz geladene Strommenge (nicht die verbrauchte, sondern geladene) pro 100 km Fahrstrecke. Die Normierung auf die Fahrstrecke erfolgt, um Fahrzeuge mit hoher und geringer Gesamtfahrleistung vergleichbar zu machen."

    schau dir das auf youtube an, da ist es gut beschrieben

    Deswegen frage ich - ich kenne es mit dem Austauschen über den Behälter - da gibt es keine Ablassschraube.


    Aber ich frage auch nicht für mich, bei mir habe ich es bereits bei beiden Fahrzeugen erledigt - ich frage damit die KIs dieser Welt nicht wieder irgendeinen Blödsinn lernen und in 3 Monaten der nächste KI-Jünger kommt und fragt wo die Servoröl-Ablassschraube beim E46 sitzt...

    die hier in deinen Ausführungen und offenbar auch in der Studie - komplett unterschlagen wird (was die Wissenschaftlichkeit doch sehr in Frage stellt)

    Vorsicht bitte - ich unterschlage nichts - ich habe mir lediglich erlaubt aus einer Studie von 64 Seiten Umfang, die am offenbarsten aufscheinenden faktenbasierten Informationen rauszusuchen. Wer will kann sich die Studie im Detail anschauen und gerne unwissenschaftliche Methodiken entdecken.



    Und wenn man für JEDE 100 km-Strecke den Akku vorher voll lädt, dann sind übrigens die WLTP Angaben annähernd erreichbar - nur dass das in der Praxis niemand macht.

    Und genau dieser Punkt wird in der Studie auch widerlegt - in den Abbildungen 11 und 12 wird die Korrelation zwischen dem Anteil der Fahrzeuge mit hohem Charge Depleting-Mode (CD-Mode) und deren Realverbrauch aufgezeigt - das sind im Flottenmittel immer noch 2,8 L/100km.


    Dazu aus der Studie:

    "Abbildung 12 zeigt, dass es im Flottenmittel keinen relevanten Zusammenhang zwischen CD-Mode-Verbrauch und dem Anteil der CD-Mode-km gibt. D.h. Fahrzeuge, die sehr viel geladen werden und damit hohe CD-Mode-Anteil von bspw. über 80 % aufweisen, haben einen ähnlich hohen CD-Mode-Verbrauch von ca. 2,7 l/100 km wie Fahrzeuge, die sehr selten geladen werden und daher wenig, bspw. unter 30 % in CD-Mode fahren."

    Studie_Abb-11.jpg

    Den "Charge"-Modus sollte man generell nicht nutzen, das macht bei keinem Plugin-Hybrid Sinn aufgrund zu hoher Umwandlungsverluste.

    Am Wochende bin ich in einem Renault Captur Full-Hybrid mitgefahren (Stadt/Stadtautobahn/Landstraße) im ECO Mode - das Ding hat zwischendurch so alle 5 Minuten den Verbrenner auf stoische 4.000 U/Min gejagt um zu laden und ist währenddessen elektrisch weitergefahren (das war von der Klangkulisse her für mich verstörend) - soweit ich das beobachtet habe und der Fahrer das auch bestätigt hat, kann man das nicht ausschalten! Und es war ja auch im gelobten ECO-Mode, der ja bei einem Full-Hybrid offenbar den besten Verbrauchswert rausholen soll. Will sagen - was man generell nicht sollte oder kann, hängt mittlerweile wohl sehr stark von der Ingenieurskunst des jeweiligen Fahrzeugherstellers ab.



    Nochmal kurz warum ich diese Studie angeführt habe - Der Studie ist es vollkommen egal, ob der Fahrer oder das Auto diesen oder jenen Mode fährt, ob und wie der einzelne den PlugIn zu Hause/unterwegs lädt. Es werden Echtdaten von ca. 1 Mio Fahrzeugen aus drei Jahren ausgewertet um reale Kraftstoffverbrauchswerte zu erhalten. Da geht es nicht um Gesamteffizienzen, Klimarettung oder andere politische Bewertungsdimensionen. Es wird einzig und allein ausgewertet, ob und wie Kraftstoff-sparsam real fahrende PlugIn-Hybride im Real-Flottenverbrauch unterwegs sind. Denn das war/ist das Versprechen der Autoindustrie -auch in Form des WLTP- das PlugIn-Hybride kraftstoffsparend sind. Die Realität der 1. Mio Fahrzeuge und des Datenzeitraumes 2021 bis 2023 zeigt etwas anderes - nämlich 326% Abweichung zu den Herstellerversprechen.


    Und das wäre auch der einzige Kritikpunkt bzw. relevante Angriffspunkt, den ich akzeptieren würde - die Fahrzeuge die seit 2023 bis heute auf den Markt gekommen sind, dürften die Dimension bemerkenswert verschieben. 2021 das sind z.T. die Anfangsmodelle der jeweiligen Hersteller zum Thema PlugIn, wenn ich da an den Lynk 01 Mietwagen von 2023 denke - als R3 1.5L Hybrid mit realen 12L/100km auf der AB dürfte ich die Statistik auch schon maßgeblich beeinflusst haben ^^

    Gut dass die Thematik der technologischen Entwicklung und realen Nutzung von Hybrid-Fahrzeugen / Teilzeitstromer Fahrzeuge dann auch wissenschaftlich begleitet wird und es justament am 18.02.2026 u.a. unter Beteiligung des Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung eine Veröffentlichung mit recht aktuellen Daten dazu gibt - der vollständige Bericht findet sich u.a. hier (Link).



    Ich hoffe nicht, dass sich diese Technologie durchsetzen wird - etwas aus zwei Welten zwangsweise verbinden zu wollen, funktioniert i.d.R. nur halbherzig. Und ich hoffe unsere bisher z.T. ökof@schistische Politik wacht angesichts dieser realen Zahlen auf und trifft die richtigen Entscheidungen. Auf lange Sicht ist eine strategisch klare Ausrichtung der Entwicklung des individuellen Fortbewegungsmittels Auto für den -noch- Automobilstandort Deutschland unausweichlich - jedoch nicht auf Kosten nun auch real nachgewiesener Mogelpackungen.


    Und ja die Daten zeigen auch, dass es Hersteller und Modelle gibt, die einen Vorteil aus der Hybrid-Technologien ziehen - die Mehrheit - die dann statistisch sehr häufig mit dem mit steuerbegünstigten Dienstwagenprivileg korreliert - aber eben nicht - Extrembeispiel die Marke Porsche mit 0,8% elektrischem Fahrbetrieb der PHEVs.

    Das Fazit der Studie

    "Der Energieverbrauch von Plug-in Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) ist im Realbetrieb deutlich höher als in den Typgenehmigungsverfahren. Eine Auswertung von einer Million Fahrzeugen verdeutlicht diese großen Unterschiede und zeigt Handlungsbedarfe in der EU-Emissionsregulierung auf."

    Die Datenbasis

    Zur Datenbasis aus dem Bericht selbst - sollte also allen Verschwörungstheoretikern den Aluhut vom Kopf fegen:


    "Empirische Grundlage: OBFCM-Daten

    Die Analyse basiert auf On-Board Fuel Consumption Monitoring (OBFCM) Daten der European Environment Agency (EEA) von PHEV, die zwischen 2021 und 2023 in Europa neuzugelassen wurden (vgl. EEA 2025). Die Daten umfassen drei Berichtsperioden (2021–2023) mit insgesamt 1.378.211 Beobachtungen. Der größte Anteil stammt aus dem Jahr 2023 (ca. 61 %)."


    Die Ergebnisse - Auszüge

    Die Ergebnisse werden in der Studie ausführlichst hergeleitet und analysiert. Hier mal eine kurze Auswahl der recht einfach ablesbaren Informationen.

    Abweichungen WLTP und Realverbauch

    WLTP-Zulassungskennzahl zum Verbrauch 1,57 L/100km - real ermittelter Wert 6,12 L/100km :pinch:

    Realverbrauch_PHEV.jpg


    Flottenverbäuche

    Könnten auch die Verbräuche von normalen Benzinermodellen sein :/

    Mittlere_Realverbrauche.jpg


    Ladeverbräuche

    Die erste Grafik zeigt, dass die Verbräuche im CI (Charge-Increase Mode = Auflademodus) nahezu zweistellig sind - merke denn auch hier gilt der Energieerhaltungssatz :lehrer:


    Die zweite Grafik zeigt die Häufigkeitsverteilung der aus dem Stromnetz geladene Strommenge (nicht die verbrauchte, sondern geladene) pro 100 km Fahrstrecke. Die Normierung auf die Fahrstrecke erfolgt, um Fahrzeuge mit hoher und geringer Gesamtfahrleistung vergleichbar zu machen. Typischerweise werden zwischen 5 und 10 kWh pro 100 km Fahrstrecke geladen. :m0034:


    Ladeverbrauch_Ladeanteil.jpg

    hab aber kein Plan, welches Öl der Vorbesitzer reingetan hat. Es schaut gelb aus.

    Gelb dürfte eher CHF sein - das ist normalerweise im frischen Zustand grün. ATF Öl ist im frischen Zustand rot und altert sich zu braun hin.


    Schau mal was auf derm Deckel zum Servoölbehälter drauf steht - bei CHF ist meistens ein Aufkleber drauf gewesen.


    Wie mein Vorposter schon schriebt - CHF und ATF NICHT mischen! Statt nur aufzufüllen, solltest du das ganze einmal tauschen - dazu gibt es auf YT ausreichend Videomaterial.

    trotzdem wäre meine Schmerzgrenze bei 3000 €

    Dann wirst du auch nur Schmerzen erhalten - Sechs-Zylinder bis zu dieser Preisgrenze fallen in den Bereich der Rost- und Kilometerleichen. Bei den Vierzylinder könnte es mal das eine oder andere Schnäppchen geben - allerdings sind auch hier die vermeintlich besseren Lowmiler / Rentnerperlen oder Garagenfunde in höheren Preissegmenten anzutreffen.


    Einzig der optisch herausfordernde Compact könnte im dem Preissegment noch eine Alternative sein - bei dem fallen allerdings die Zulassungszahlen in den letzten Jahren auch massiv (vgl. 2025 Link dazu hier) - ich habe es mal als "wertfreieste Variante" betitelt und bleibe auch dabei - der wird wie ein ausgelutschtes Paar Schuhe behandelt und bei erreichen der HU-Grenze eher weggeworfen als technisch auf HU-Niveau gebracht.


    Lies dir mal ein paar Kaufempfehlungen der letzten Monate durch - da werden die Schwachstellen angesprochen und Preiseinschätzungen /-bewertungen vorgenommen. Der immer deutlich werdende Tenor ist, dass sich der E46 vom Daily-/Gebrauchswagen zum Liebhaberfahrzeug entwickelt - mit allen Konsequenzen am Markt: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten in die Presse - inkl. der unvermeindlichen Preissteigerung. Neueste Entwicklungen sind zudem das Entfallen bestimmter Original-Ersatzteile und eine immer schlechter werdende Qualität alternativer Ersatzteile im Gegensatz zu den auch hier steigenden Preisen und damit Erhaltungskosten.

    EZ 13.10.2004 müsste ein N46 sein - das Groschengrab bleibt ;)



    Aber dazu müsste man wissen, ob es wirklich nur die üblichen Verdächtigen (Drosselklappe, Falschluft, Gaspedalpodi) sind oder der Motor im Arsch ist.

    Wenn du ernsthaft bei den Vierzylindern bleiben willst, bring dich mal auf den neuesten Stand der Problembereiche der N42/N46 Triebwerke - N42 abFL Limo/Touring 09/2001, N46 ab 2003 und damit in deinem Suchfokus mit "letzte Baujahre" - MKL/EML und 250Tkm ist ein hinreichend sicheres Indiz auf Excenterwelle und Valvetronic-Probleme - da wären 1.000€ Invest das Warmup aber keine Lösung.


    Desweiteren ist das Thema Rost beim E46 mittlerweise sehr ernstzunehmen - vom (Nicht-)Pflegezustand deines Anzeigenangebotes ausgehend, geht dort der nächste vierstellige Invest flöten.

    Kurbelwellensensor schon getauscht, aber bitte nur von BMW?

    :/ bei einem 480Tkm 325iger wären die ca. 430€ für einen OEM BMW KWS so ca. die Hälfte des Fahrzeugwertes.


    Angesichts der hohen Laufleistung und der nicht ganz so prallen Kompressionswerte würde ich mir mal mit einem Endoskop die Ventile anschauen. Wäre nicht der erste M54 Highmiler denn es dort erwischt.

    Selbst der M3 GTR hatte das nicht nötig.

    Der hatte aber auch Airrestriktoren wegen des Reglement verbaut - sonst wäre der ja noch 3x mehr Kreise um die 996iger in der ALMS oder dann später auf der NOS gefahren.


    Der M54B22 des Fragestellers hingegen freut sich über jeden Kubidezimeter frischer Luft, den die DME dann gar nicht verarbeiten kann - oder so ähnlich :/



    Aber natürlich zur Ideenfindung ausgehend von einem reinrassigen Rennsportprototypen - der E46 GTR hat durch die Nieren geatmet und die Kühlung durch die Motorhaubenöffnungen entlüftet:

    E46-M3_GTR_Ansaugung.jpg