325Ci Rechtslenker Umbau - gut gemacht/überprüfen?

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    • 325Ci Rechtslenker Umbau - gut gemacht/überprüfen?

      Hallo,

      mir ist ein 325Ci mit M Paket II zugelaufen, der sich jetzt als ursprünglich Rechtslenker (UK) erweist.
      Ich habe das nicht erkannt und es wurde mit ggü. vom Verkäufer auch nicht erwähnt...

      Wie bzw. was muss man prüfen, um zu wissen, ob der Umbau zumindest vernünftig gemacht wurde?

      Fahrzeug hat deutschen TÜV, aber könnte ein Umbau ohne Eintragung/Abnahme zukünftig ein Problem werden?

      Danke und Grüße,
      Mitch

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    • QuickMick69 schrieb:

      Fahrzeug hat deutschen TÜV, aber könnte ein Umbau ohne Eintragung/Abnahme zukünftig ein Problem werden?
      Ist das nicht ein Widerspruch in sich: Deutscher TÜV (=HU) und ohne Abnahme? Die HU hat die bauartgerechte Ausführung der (wichtigen) Komponenten zu prüfen, dazu zählen auch Lenkung und Scheinwerfer die beim RHD Modell offensichtlich anders sind. Gerade Scheinwerfer (Xenon?) müssen wegen der Ablendeinstellung umgebaut werden.

      Welche Typnummer hast du denn im Fahrzeugschein eingetragen = 0005 / 703 oder AEL?

      "Autofahren beginnt für mich dort, wo ich den Wagen mit dem Gaspedal
      statt dem Lenkrad steuere. Alles andere heißt 'nur die Arbeit machen'." (W. Röhrl)

      Für Statistik-Freunde: E46 Zulassungszahlen - Update 2018!

    • Mit 0005/703 hat der Wagen eine reguläre deutsche KBA-Nummer.

      QuickMick69 schrieb:

      Bei Lenkung etc. kann ich das halt nicht sehen und meine Expertise reicht dafür auch nicht aus.
      Aber eben der TÜV der die letzte HU Prüfung vorgenommen hat. Der geht nämlich gemäß einheitlicher Richtlinien vor und dazu gehört auch die Prüfung der Lenkung. Dazu fährt der Prüfer i.d.R. einmal kurz um den Block - sollte ihm dabei etwas auffallen (Geräusche, Flattern, Ausschlagen) schaut er auf der Bühne genauer hin - soweit die Therorie...

      Du solltest von letzten Besitzer auch die letzte HU-Bescheinigung bekommen haben - dort ist dann die Prüfstelle und der Name des Prüfers vermerkt - ruf doch dort mal an und frage nach - ob er sich erinnern kann, steht auf einem anderen Blatt...

      Notfalls fahre selber zu einer TÜV Stelle und lass den Wagen auf genau die Umbauten an Lenkung und Scheinwerfer hin überprüfen. Aus der Ferne läßt sich das wahrlich schwer beurteilen - bei der Lenkung müsstest du dafür sämliche Schläuche und das Lenkgetriebe prüfen, die Schweinwerfer müssten LHD konform mit E-Nummern sein und unterm der Cockpitverkleidung ist auch einiges anders wegen der Positionierung des Tachos oder des Lichtschaltzentrums.

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    • M54B25 schrieb:

      Notfalls fahre selber zu einer TÜV Stelle und lass den Wagen auf genau die Umbauten an Lenkung und Scheinwerfer hin überprüfen. Aus der Ferne läßt sich das wahrlich schwer beurteilen - bei der Lenkung müsstest du dafür sämliche Schläuche und das Lenkgetriebe prüfen, die Schweinwerfer müssten LHD konform mit E-Nummern sein und unterm der Cockpitverkleidung ist auch einiges anders wegen der Positionierung des Tachos oder des Lichtschaltzentrums.
      Ich denke, so werde ich es machen.
      Danke für deine Tipps!
    • Bist du dir da sicher das du eine Rechtslenker hast? Wurde das anhand der VIN bestätigt?
      Ich kenn mich da nicht so aus aber die Schlüsselnummer müsste dann doch gleich bleiben und der hat ja mit 703 eine deutsche Schlüsselnummer.

    • Also ich hab mir auch mal vor ein paar Jahren sowas angeschaut, war ein E60 525i, der relativ günstig im Netz stand. Hatte auch niemand erwähnt, dass es mal ein Rechtslenker war. Natürlich auf alles geachtet, wo man so bei nem Gebrauchtwagenkauf drauf schaut. Bis ich dann gesehen hab, dass auf der Fahrerseite außen am Türgriff kein Schlüsselloch war und ich auf der Fahrerseite auch nur einen Schalter für den Fesnterheber hatte. Hab mir dann die vermeintliche Beifahrertür angeguckt und gedacht: Okay, hier stimmt was nich. :watchout::D Der war halt weniger professionell umgebaut...^^

      Über die VIN lässt es sich zu 100% auslesen, ob er als LHD oder als RHD vom Band gelaufen ist und auch die Sprache, in der die Bordliteratur gemäß VIN vermerkt ist, lässt da schon Rückschlüsse zu.

      TEAM Imolarot II
      NÖ-EY 39, 2003er E39 520i Edition Sport (Neuaufbau mit Umbau auf 530i) & PAF-EY 46, 2004er E46 318ti M-Paket (Daily)
    • Hallo,

      habe die VIN über BMW Service Seite geprüft. Ist als RHD und UK Version ausgeliefert.

      Das mit dem Schloss habe ich wegen der FB leider nicht geblickt.
      Innen ist/war er m.E. gut umgebaut, so dass uích ach an der Fahrertür alles fand, was man dort erwartet. Fensterheberschlater sind ja beim Cab in der Mitte...

      Werde den Wagen am Samstag einmal genauer durchsehen (lassen) und dann das weitere Vorgehen entscheiden.

      Grüße,
      Mitch

    • BMW-E46-E92 schrieb:

      ...
      Ich kenn mich da nicht so aus aber die Schlüsselnummer müsste dann doch gleich bleiben und der hat ja mit 703 eine deutsche Schlüsselnummer.
      Das denke ich nämlich auch. Wenn man dazu zählt, dass der Verkäufer nichts zu erwähnen vermochte, dann stelle ich die Spekulation in Raum, dass deine Papiere beschissen sind :P
    • Wenn der Wagen zuerst als Neuwagen in UK verkauft worden ist, dann muss der ja irgendwie nach Deutschland gekommen sein. Wenn der Wagen dann hier zugelassen worden ist, müssen bei solchen Importfahrzeugen eine COB Bescheinigung vorgelegt werden und eine Zulassungsstelle muss zusammen mit allen Papieren die Zulassung erteilt haben. Das ist aus dem Fahrzeugbrief zu entnehmen.

      Macht euch doch nicht verrückt - diese Historie muss doch in good old Germanies Bürokratiewahn alles nachvollziehbar sein - genau wie die erste HU. Sollte die Zulassungsbehörde oder eine HU-Stelle Zweifel haben, wären die schon längst in Aktion getreten.

      Sollte das alles nicht korrekt sein, steht dir ja die Rückabwicklung des Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung zu. Und wenn der Verkäufer das alles bestreitet auch nicht schlimm, dann haben die Behörden den erstmal am Säckle da er ja ein nicht zugelassenen Fahrzeug bewegt hat. Der wird dann schon versuchen das aufzuklären, um nicht selbst den schwarzen Peter zu bekommen.

      "Autofahren beginnt für mich dort, wo ich den Wagen mit dem Gaspedal
      statt dem Lenkrad steuere. Alles andere heißt 'nur die Arbeit machen'." (W. Röhrl)

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    • QuickMick69 schrieb:



      Kann man da über BMW etwas recherchieren (lassen)?
      kundenbetreuung@bmw.de ist da der Ansprechpartner ;)

      Ein Händler oder eine NL ist da der falsche für :huh:



      M54B25 schrieb:


      ...um nicht selbst den schwarzen Peter zu bekommen.
      Was hat jetzt dieser Münchner Weisswurschtdompteur damit zu tun ?(:/:whistling:

      Do'nt feed the (Foren-) Trolls :w0019:



      Äpplerhaltige Grüße aus Ffm-Sachsenhausen
      Stefan

    • Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du das Auto schon gekauft und fährst damit? Fährt er denn irgendwie seltsam? Gibt es Geräusche aus dem Armaturenbrett etc. . Ansonsten wäre ja alles gut, wenn die Papiere geklärt sind.

      Der Umbau ist ja schon eine grössere Nummer gewesen...mit erheblichem Aufwand, erstaunlich, dass dies jemand für einen 325i macht.. für einen M3 ja, die gehen ja zuhauf von UK nach Deutschland. Aber da hat sich dann ja jemand richtig Mühe gemacht, ist ja nicht wie bei einem Oldtimer, wie bei den MG's oder Minis früher, die relativ leicht umzurüsten waren.

      Als das Auto nach Deutschland eingeführt und umgebaut wurde, musste es beim KBA in Flensburg freigefragt werden, um einen deutschen Brief zu bekommen und beim TÜV musste auch eine Vollabnahme nach § 21 durchgeführt werden.
      Diese Unterlagen müsste die Zulassungsstelle, die damals den deutschen KFZ-Brief erstmalig erstellte gespeichert haben! Da müsste dran zu kommen sein, evtl. von Amts wegen mit Hilfe deiner örtlichen Zulassungsstelle.
      Wie lange ist das Auto denn schon in Deutschland?

      Ich vermute mal, der Importeur wird ja nicht so unverfroren gewesen sein, das Auto als Rechtslenker zuzulassen und danach erst umgebaut zu haben ohne TÜV-Prüfung. Eine rechts-Lenkung wird ja wohl erwähnt in der §21 Abnahme und im KFZ-Brief vermute ich jetzt mal. Ansonsten wäre es dann schon sehr unverfroren bzw. kriminelle Energie. Wenn man mit so einem Umbau dann beim nächsten Hu Termin einfach in eine befreundete Werkstatt fährt mit wohlgesonnenem aber bzgl. Umbau ahnungslosen Prüfer, dann würde das wohl auch klappen. Wer schaut schon nach Merkmalen für so einen gewaltigen Umbau, wenn nicht offensichtlich was gepfuscht wurde.

      Das will ich nicht hoffen für dich, sondern, dass sich alles als korrekt rausstellt und dein Auto gut & legal umgebaut wurde....

      Türschlösser sind korrekt? Beifahrertür hat kein Schloss bei LHD. D.h., du müsstest auf beiden Türen ein Schloss haben, links nachgerüstet oder Tür getauscht. Türverkleidungen , Spiegelverstellung links, rechts normale Verkleidung ohne Spiegelschalter-Nische ? Farben stimmen alle ? Sonnenblenden auch...? ach ne, das Cabrio hat auf beiden Blenden einen Kosmetikspiegel ist ja auch ein beliebtes Frauen-Auto :thumbsup:

      :auto::bmw-smiley:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mr-satchmo ()

    • Ja, Wagen ist gekauft und wurde von mir ca 90km weit an meinen Wohnort überführt. Fühlte sich nichts verkehrt an oer machte verdächtige Geräusche.

      Wie lange der Wagen schon in D ist, ist mit nicht bekannt.
      Werde daher morgen mal zur Zulassungsstelle, um ein wenig in der Vergangenheit zu forschen.

      Türschloss hat er links keines, nur rechts.
      Spiegelverstellung ist links aber funktioniert nicht. Rechts ist die Öffnung mit einer Kappe verschlossen.

      In Zulassungsbescheinigung Teil II steht nichts von RHD. Dort findet sich aber ein Hinweis auf eine ältere Bescheinigung die eingezogen wurde.
      Hoffe sehr, dass meine Zulassungsstelle da morgen etwas in den Archiven und Tiefen findet.

      Ist ja schon eine etwas schräge Geschichte, finde ich.

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